Archiv von September, 2011

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Sao Paulo (ots/PRNewswire) -

                       - Das Unternehmen schliesst Übernahme des
      Polypropylen-Geschäftsbereichs von The Dow Chemical Company ab und baut
    seine weltweiten Polypropylen-Kapazitäten auf vier (4) Millionen Tonnen pro
                                     Jahr aus. 

Braskem, ein führender Kunststoffproduzent auf dem amerikanischen Kontinent, gab den Abschluss seiner Übernahme des Polypropylen-Geschäftsbereichs von The Dow Chemical Company bekannt und erreicht damit einen bedeutenden Meilenstein in der weltweiten Expansion des Unternehmens. Die am 27. Juli bekannt gegebene Transaktion wurde von der Europäischen Kommission sowie der Federal Trade Commission und der Kartell-Abteilung des Justizministerium der Vereinigten Staaten von Amerika genehmigt.

Zu den im Rahmen des Geschäfts übernommenen Einrichtungen gehören zwei Produktionsstätten in den USA und zwei in Deutschland, die zusammen eine jährliche Gesamt-Polypropylen-Produktionskapazität von 1,05 Mio. Tonnen aufweisen. Die zwei US-amerikanischen Produktionsstätten, die sich in Freeport, Texas, und Seadrift, Texas, befinden, werden vollständig in Braskem America, Inc integriert. Die zwei deutschen Produktionsstätten befinden sich in Wesseling und Schkopau und werden von Braskem Europe GmbH betrieben.

Aus dem Geschäft werden sich ca. 140 Mio. US-Dollar durch ein weiter diversifiziertes Portfolio, eine effektive Nutzung von Festkosten und Arbeitskapital sowie Logistik- und Zulieferungsoptimierung ergeben.

Diese Akquisition erzeugt einen starken Verbund, der zusammen mit einer weltweiten Polypropylenproduktionskapazität von 4 Mio. Tonnen pro Jahr Braskem in die Lage versetzt, seinen Kunden ein breiteres Portfolio von Produkten und Dienstleistungen zu bieten.

“Braskem hat sich langfristig der Polymerbranche verschrieben. Wir sehen ein enormes Wachstums- und Innovationspotenzial bei den thermoplastischen Kunststoffen, da sie im Alltag der Menschen zahllose Einsatzmöglichkeiten haben”, so Luiz de Mendonca, Executive Vice President, International Business Unit von Braskem. “Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft mit unseren Kunden in Nordamerika und Europa auszubauen.”

Mark Nikolich, ehemaliger Vizepräsident, Handel und Lieferkette bei Braskem America, ist zum CEO und Geschäftsführer der Braskem Europe GmbH ernannt worden. Nikolich bringt mehr als zwanzig Jahre Erfahrung mit Polyolefinen und Chemikalien in seine neue Tätigkeit ein.

Robert Nadin, ehemaliger Vizepräsident, Innovation und Technologie, bei Braskem America, ist zum Vizepräsidenten Handel und Lieferkette für Polypropylen in Nordamerika ernannt worden. Nadin, mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Branche, hat eine Vielzahl von Positionen in Forschung und Entwicklung, Geschäftsführung, Geschäftsentwicklung und Technologielizenzierung bekleidet.

INFORMATIONEN ZU BRASKEM

Braskem ist der grösste Produzent von thermoplastischen Kunststoffen auf dem amerikanischen Kontinent. Mit 35 Industrieanlagen in Brasilien, den USA und Deutschland produziert das Unternehmen jährlich mehr als 16 Mio. Tonnen an thermoplastischen Kunststoffen und anderen petrochemischen Produkten.

Braskem America, eine hundertprozentige Tochter der Braskem S.A., mit Firmenhauptsitz in Philadelphia, besitzt fünf Produktionsstätten in Texas, Pennsylvania und West Virginia sowie ein Technologie- und Innovationszentrum in Pittsburgh. Braskem Europe GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Braskem S.A., betreibt zwei Produktionsstätten in Deutschland, eine in Schkopau und eine in Wesseling.

ANSPRECHPARTNER: Kerry Butler +1-215-790-4371 kbutler@tierneyagency.com

Pressekontakt:

. 

Quelle & Link: http://www.presseportal.de/pm/102119/2122356/braskem-festigt-seine-fuehrende-position-bei-polypropylen-in-den-usa-und-setzt-seine-weltweite/rss

Sao Paulo (ots/PRNewswire) -

                       - Das Unternehmen schliesst Übernahme des
      Polypropylen-Geschäftsbereichs von The Dow Chemical Company ab und baut
    seine weltweiten Polypropylen-Kapazitäten auf vier (4) Millionen Tonnen pro
                                     Jahr aus. 

Braskem, ein führender Kunststoffproduzent auf dem amerikanischen Kontinent, gab den Abschluss seiner Übernahme des Polypropylen-Geschäftsbereichs von The Dow Chemical Company bekannt und erreicht damit einen bedeutenden Meilenstein in der weltweiten Expansion des Unternehmens. Die am 27. Juli bekannt gegebene Transaktion wurde von der Europäischen Kommission sowie der Federal Trade Commission und der Kartell-Abteilung des Justizministerium der Vereinigten Staaten von Amerika genehmigt.

Zu den im Rahmen des Geschäfts übernommenen Einrichtungen gehören zwei Produktionsstätten in den USA und zwei in Deutschland, die zusammen eine jährliche Gesamt-Polypropylen-Produktionskapazität von 1,05 Mio. Tonnen aufweisen. Die zwei US-amerikanischen Produktionsstätten, die sich in Freeport, Texas, und Seadrift, Texas, befinden, werden vollständig in Braskem America, Inc integriert. Die zwei deutschen Produktionsstätten befinden sich in Wesseling und Schkopau und werden von Braskem Europe GmbH betrieben.

Aus dem Geschäft werden sich ca. 140 Mio. US-Dollar durch ein weiter diversifiziertes Portfolio, eine effektive Nutzung von Festkosten und Arbeitskapital sowie Logistik- und Zulieferungsoptimierung ergeben.

Diese Akquisition erzeugt einen starken Verbund, der zusammen mit einer weltweiten Polypropylenproduktionskapazität von 4 Mio. Tonnen pro Jahr Braskem in die Lage versetzt, seinen Kunden ein breiteres Portfolio von Produkten und Dienstleistungen zu bieten.

“Braskem hat sich langfristig der Polymerbranche verschrieben. Wir sehen ein enormes Wachstums- und Innovationspotenzial bei den thermoplastischen Kunststoffen, da sie im Alltag der Menschen zahllose Einsatzmöglichkeiten haben”, so Luiz de Mendonca, Executive Vice President, International Business Unit von Braskem. “Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft mit unseren Kunden in Nordamerika und Europa auszubauen.”

Mark Nikolich, ehemaliger Vizepräsident, Handel und Lieferkette bei Braskem America, ist zum CEO und Geschäftsführer der Braskem Europe GmbH ernannt worden. Nikolich bringt mehr als zwanzig Jahre Erfahrung mit Polyolefinen und Chemikalien in seine neue Tätigkeit ein.

Robert Nadin, ehemaliger Vizepräsident, Innovation und Technologie, bei Braskem America, ist zum Vizepräsidenten Handel und Lieferkette für Polypropylen in Nordamerika ernannt worden. Nadin, mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Branche, hat eine Vielzahl von Positionen in Forschung und Entwicklung, Geschäftsführung, Geschäftsentwicklung und Technologielizenzierung bekleidet.

INFORMATIONEN ZU BRASKEM

Braskem ist der grösste Produzent von thermoplastischen Kunststoffen auf dem amerikanischen Kontinent. Mit 35 Industrieanlagen in Brasilien, den USA und Deutschland produziert das Unternehmen jährlich mehr als 16 Mio. Tonnen an thermoplastischen Kunststoffen und anderen petrochemischen Produkten.

Braskem America, eine hundertprozentige Tochter der Braskem S.A., mit Firmenhauptsitz in Philadelphia, besitzt fünf Produktionsstätten in Texas, Pennsylvania und West Virginia sowie ein Technologie- und Innovationszentrum in Pittsburgh. Braskem Europe GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Braskem S.A., betreibt zwei Produktionsstätten in Deutschland, eine in Schkopau und eine in Wesseling.

ANSPRECHPARTNER: Kerry Butler +1-215-790-4371 kbutler@tierneyagency.com

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Sao Paulo (ots/PRNewswire) -

                       - Das Unternehmen schliesst Übernahme des
      Polypropylen-Geschäftsbereichs von The Dow Chemical Company ab und baut
    seine weltweiten Polypropylen-Kapazitäten auf vier (4) Millionen Tonnen pro
                                     Jahr aus. 

Braskem, ein führender Kunststoffproduzent auf dem amerikanischen Kontinent, gab den Abschluss seiner Übernahme des Polypropylen-Geschäftsbereichs von The Dow Chemical Company bekannt und erreicht damit einen bedeutenden Meilenstein in der weltweiten Expansion des Unternehmens. Die am 27. Juli bekannt gegebene Transaktion wurde von der Europäischen Kommission sowie der Federal Trade Commission und der Kartell-Abteilung des Justizministerium der Vereinigten Staaten von Amerika genehmigt.

Zu den im Rahmen des Geschäfts übernommenen Einrichtungen gehören zwei Produktionsstätten in den USA und zwei in Deutschland, die zusammen eine jährliche Gesamt-Polypropylen-Produktionskapazität von 1,05 Mio. Tonnen aufweisen. Die zwei US-amerikanischen Produktionsstätten, die sich in Freeport, Texas, und Seadrift, Texas, befinden, werden vollständig in Braskem America, Inc integriert. Die zwei deutschen Produktionsstätten befinden sich in Wesseling und Schkopau und werden von Braskem Europe GmbH betrieben.

Aus dem Geschäft werden sich ca. 140 Mio. US-Dollar durch ein weiter diversifiziertes Portfolio, eine effektive Nutzung von Festkosten und Arbeitskapital sowie Logistik- und Zulieferungsoptimierung ergeben.

Diese Akquisition erzeugt einen starken Verbund, der zusammen mit einer weltweiten Polypropylenproduktionskapazität von 4 Mio. Tonnen pro Jahr Braskem in die Lage versetzt, seinen Kunden ein breiteres Portfolio von Produkten und Dienstleistungen zu bieten.

“Braskem hat sich langfristig der Polymerbranche verschrieben. Wir sehen ein enormes Wachstums- und Innovationspotenzial bei den thermoplastischen Kunststoffen, da sie im Alltag der Menschen zahllose Einsatzmöglichkeiten haben”, so Luiz de Mendonca, Executive Vice President, International Business Unit von Braskem. “Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft mit unseren Kunden in Nordamerika und Europa auszubauen.”

Mark Nikolich, ehemaliger Vizepräsident, Handel und Lieferkette bei Braskem America, ist zum CEO und Geschäftsführer der Braskem Europe GmbH ernannt worden. Nikolich bringt mehr als zwanzig Jahre Erfahrung mit Polyolefinen und Chemikalien in seine neue Tätigkeit ein.

Robert Nadin, ehemaliger Vizepräsident, Innovation und Technologie, bei Braskem America, ist zum Vizepräsidenten Handel und Lieferkette für Polypropylen in Nordamerika ernannt worden. Nadin, mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Branche, hat eine Vielzahl von Positionen in Forschung und Entwicklung, Geschäftsführung, Geschäftsentwicklung und Technologielizenzierung bekleidet.

INFORMATIONEN ZU BRASKEM

Braskem ist der grösste Produzent von thermoplastischen Kunststoffen auf dem amerikanischen Kontinent. Mit 35 Industrieanlagen in Brasilien, den USA und Deutschland produziert das Unternehmen jährlich mehr als 16 Mio. Tonnen an thermoplastischen Kunststoffen und anderen petrochemischen Produkten.

Braskem America, eine hundertprozentige Tochter der Braskem S.A., mit Firmenhauptsitz in Philadelphia, besitzt fünf Produktionsstätten in Texas, Pennsylvania und West Virginia sowie ein Technologie- und Innovationszentrum in Pittsburgh. Braskem Europe GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Braskem S.A., betreibt zwei Produktionsstätten in Deutschland, eine in Schkopau und eine in Wesseling.

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                       - Das Unternehmen schliesst Übernahme des
      Polypropylen-Geschäftsbereichs von The Dow Chemical Company ab und baut
    seine weltweiten Polypropylen-Kapazitäten auf vier (4) Millionen Tonnen pro
                                     Jahr aus. 

Braskem, ein führender Kunststoffproduzent auf dem amerikanischen Kontinent, gab den Abschluss seiner Übernahme des Polypropylen-Geschäftsbereichs von The Dow Chemical Company bekannt und erreicht damit einen bedeutenden Meilenstein in der weltweiten Expansion des Unternehmens. Die am 27. Juli bekannt gegebene Transaktion wurde von der Europäischen Kommission sowie der Federal Trade Commission und der Kartell-Abteilung des Justizministerium der Vereinigten Staaten von Amerika genehmigt.

Zu den im Rahmen des Geschäfts übernommenen Einrichtungen gehören zwei Produktionsstätten in den USA und zwei in Deutschland, die zusammen eine jährliche Gesamt-Polypropylen-Produktionskapazität von 1,05 Mio. Tonnen aufweisen. Die zwei US-amerikanischen Produktionsstätten, die sich in Freeport, Texas, und Seadrift, Texas, befinden, werden vollständig in Braskem America, Inc integriert. Die zwei deutschen Produktionsstätten befinden sich in Wesseling und Schkopau und werden von Braskem Europe GmbH betrieben.

Aus dem Geschäft werden sich ca. 140 Mio. US-Dollar durch ein weiter diversifiziertes Portfolio, eine effektive Nutzung von Festkosten und Arbeitskapital sowie Logistik- und Zulieferungsoptimierung ergeben.

Diese Akquisition erzeugt einen starken Verbund, der zusammen mit einer weltweiten Polypropylenproduktionskapazität von 4 Mio. Tonnen pro Jahr Braskem in die Lage versetzt, seinen Kunden ein breiteres Portfolio von Produkten und Dienstleistungen zu bieten.

“Braskem hat sich langfristig der Polymerbranche verschrieben. Wir sehen ein enormes Wachstums- und Innovationspotenzial bei den thermoplastischen Kunststoffen, da sie im Alltag der Menschen zahllose Einsatzmöglichkeiten haben”, so Luiz de Mendonca, Executive Vice President, International Business Unit von Braskem. “Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft mit unseren Kunden in Nordamerika und Europa auszubauen.”

Mark Nikolich, ehemaliger Vizepräsident, Handel und Lieferkette bei Braskem America, ist zum CEO und Geschäftsführer der Braskem Europe GmbH ernannt worden. Nikolich bringt mehr als zwanzig Jahre Erfahrung mit Polyolefinen und Chemikalien in seine neue Tätigkeit ein.

Robert Nadin, ehemaliger Vizepräsident, Innovation und Technologie, bei Braskem America, ist zum Vizepräsidenten Handel und Lieferkette für Polypropylen in Nordamerika ernannt worden. Nadin, mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Branche, hat eine Vielzahl von Positionen in Forschung und Entwicklung, Geschäftsführung, Geschäftsentwicklung und Technologielizenzierung bekleidet.

INFORMATIONEN ZU BRASKEM

Braskem ist der grösste Produzent von thermoplastischen Kunststoffen auf dem amerikanischen Kontinent. Mit 35 Industrieanlagen in Brasilien, den USA und Deutschland produziert das Unternehmen jährlich mehr als 16 Mio. Tonnen an thermoplastischen Kunststoffen und anderen petrochemischen Produkten.

Braskem America, eine hundertprozentige Tochter der Braskem S.A., mit Firmenhauptsitz in Philadelphia, besitzt fünf Produktionsstätten in Texas, Pennsylvania und West Virginia sowie ein Technologie- und Innovationszentrum in Pittsburgh. Braskem Europe GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Braskem S.A., betreibt zwei Produktionsstätten in Deutschland, eine in Schkopau und eine in Wesseling.

ANSPRECHPARTNER: Kerry Butler +1-215-790-4371 kbutler@tierneyagency.com

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Neue OZ: Kommentar zu Verbraucher / Preise / Europa

Von News Aktuell am 30 - September - 2011  NEWS ALERT ABO

Osnabrück (ots) – Der Vorteil einer wirtschaftlichen Abkühlung

Unerwartet deutlich ist die Inflation im Euro-Raum geklettert. Das ist natürlich ein Anlass zur Sorge. Bei wem jetzt aber Ängste vor Hyper-Inflation aufsteigen, der sei beruhigt: Fast alles spricht dafür, dass die Teuerungsrate in den kommenden Monaten wieder sinkt. Denn die Wirtschaft dürfte sich in der Euro-Zone abkühlen. Ein Ärgernis sind drei Prozent Inflation dennoch. Das ist immerhin ein voller Prozentpunkt über dem Wert, bei dem die Europäische Zentralbank (EZB) Geldwertstabilität gegeben sieht. Die EZB verfehlt ihr eigenes Ziel, mit Absicht, wie viele Kritiker behaupten.

Daran ist viel Wahres. Mit dem Ankauf der Anleihen von Euro-Pleitestaaten etwa hat die EZB den Geldmarkt geflutet. Hinzu kommt ihre Niedrigzinspolitik. Bei 1,50 Prozent liegt der Leitzins derzeit, zu niedrig angesichts der noch immer beeindruckenden Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. In anderen Euro-Staaten wie Griechenland ist die Konjunktur dagegen eingebrochen, auch das muss die EZB bei ihrer Zinspolitik berücksichtigen. Mit den beiden kleinen Zinserhöhungen, die sie zuletzt vornahm, hat sie einen Kompromiss gesucht. Deutschland ist sie entgegengekommen, ein bisschen zumindest. Den angeschlagenen Staaten dagegen hat sie geschadet. Es klingt paradox: Aber eine leichte wirtschaftliche Abkühlung in der Euro-Zone könnte diesmal sogar von Vorteil sein. Zumindest der EZB erleichtert sie den Kampf gegen die Schuldenkrise.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207 

Quelle & Link: http://www.presseportal.de/pm/58964/2122343/neue-oz-kommentar-zu-verbraucher-preise-europa/rss

Neue OZ: Kommentar zu Verbraucher / Preise / Europa

Von News Aktuell am 30 - September - 2011  NEWS ALERT ABO

Osnabrück (ots) – Der Vorteil einer wirtschaftlichen Abkühlung

Unerwartet deutlich ist die Inflation im Euro-Raum geklettert. Das ist natürlich ein Anlass zur Sorge. Bei wem jetzt aber Ängste vor Hyper-Inflation aufsteigen, der sei beruhigt: Fast alles spricht dafür, dass die Teuerungsrate in den kommenden Monaten wieder sinkt. Denn die Wirtschaft dürfte sich in der Euro-Zone abkühlen. Ein Ärgernis sind drei Prozent Inflation dennoch. Das ist immerhin ein voller Prozentpunkt über dem Wert, bei dem die Europäische Zentralbank (EZB) Geldwertstabilität gegeben sieht. Die EZB verfehlt ihr eigenes Ziel, mit Absicht, wie viele Kritiker behaupten.

Daran ist viel Wahres. Mit dem Ankauf der Anleihen von Euro-Pleitestaaten etwa hat die EZB den Geldmarkt geflutet. Hinzu kommt ihre Niedrigzinspolitik. Bei 1,50 Prozent liegt der Leitzins derzeit, zu niedrig angesichts der noch immer beeindruckenden Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. In anderen Euro-Staaten wie Griechenland ist die Konjunktur dagegen eingebrochen, auch das muss die EZB bei ihrer Zinspolitik berücksichtigen. Mit den beiden kleinen Zinserhöhungen, die sie zuletzt vornahm, hat sie einen Kompromiss gesucht. Deutschland ist sie entgegengekommen, ein bisschen zumindest. Den angeschlagenen Staaten dagegen hat sie geschadet. Es klingt paradox: Aber eine leichte wirtschaftliche Abkühlung in der Euro-Zone könnte diesmal sogar von Vorteil sein. Zumindest der EZB erleichtert sie den Kampf gegen die Schuldenkrise.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207 

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