San Diego und Düsseldorf, Deutschland (ots/PRNewswire)
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- Vortrag soll über Patientenerfahrung und Rekonvaleszenz
nach Multiorganversagen informieren
- Mit dem Beginn einer Phase-2-Pilot-Studie wird für Ende
2011 gerechnet
InflammaGen(TM) Therapeutics, ein auf die Entwicklungsphase von Produkten für die Intensivmedizin spezialisiertes Unternehmen, das seinen Schwerpunkt zunächst auf die Diagnostik, Behandlung und Prävention von Multiorganversagen (MOV) gesetzt hat, gab heute bekannt, dass das Unternehmen im Rahmen der BIO-Europe 2011 eine Falldarstellung präsentieren werde, in der Einzelheiten zur ersten Erfahrung mit dem InflammaGen Shok-Pak beim Menschen dargestellt werden. Der Fall wird von Hank Loy, Präsident von InflammaGen Therapeutics, am Dienstag, dem 1. November um 11:00 Uhr MEZ (6:00 Uhr ET) im Raum 26 auf Ebene 2 des CCD Conference Centers in Düsseldorf vorgestellt.
Beim InflammaGen Shok-Pak handelt es sich um eine Arzneimittel-Verabreichungstechnik, die das Entstehen von Schock und Multiorganversagen mittels der direkten Verabreichung eines Enzyminhibitors in den Magen und das Darmlumen verhindern soll. Es wird erwartet, dass mit einer Pilotstudie der Phase 2 zum InflammaGen Endes des Jahres 2011 begonnen wird.
John Rodenrys, CEO von InflammaGen Therapeutics, kommentierte: “Wir freuen uns über die Gelegenheit, diesen Fall auf der BIO-Europe 2011 vorstellen zu können. Er macht den Wert des InflammaGen Shok-Pak bei der Behandlung von Schock und MOF deutlich. Unsere vorklinischen Untersuchungen und Patientenerfahrungen haben gezeigt, dass bei der Behandlung und Umkehr von Schock und MOV dem Blockieren des Übertritts von Verdauungsenzymen aus dem Darm in die Blutbahn eine entscheidende Bedeutung zukommt. Mit dieser Blockade können betroffene Patienten sich wieder erholen und überleben. Wir freuen uns, unsere weitere Arbeit an der Entwicklung dieser einzigartigen Technik mit der Einleitung einer Pilot-Studie der Phase 2 weiterzuführen.”
Die Falldarstellung auf der BIO-Europe 2011 zeigt die Genesung eines 58-jährigen Mannes, der zuvor bereits eine Herztransplantation überlebt hatte. Dieser Patient wurde mit dem InflammaGen Shok-Pak behandelt, nachdem er eine nekrotisierende Fasziitis (Fournier’sche Gangrän) und einen akuten septischen Schock entwickelt hatte. Der Patient war der erste Mensch, der mit dem InflammaGen Shok-Pak therapiert wurde. Bislang wurde der InflammaGen Shok-Pak bei 13 Patienten ausserhalb der USA als Notfallmassnahme eingesetzt. Bei allen Patienten lag ein akut lebensbedrohlicher Krankheitszustand vor. Neben den positiven ausserhalb der USA beim Menschen gemachten Erfahrungen konnten vorklinische, bei zwei Tierarten durchgeführte Studien zum InflammaGen Shok-Pak einen deutlichen Anstieg der Langzeitüberlebensrate nachweisen.
Loy merkte an: “Trotz der Häufigkeit des Vorkommens und der Schwere des Multiorganversagens bestehen Einschränkungen bei den zurzeit verfügbaren Therapien zur Behandlung dieser ernsten Zustands hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit und Wirksamkeit. Wir entwickeln diese therapeutische und diagnostische Plattform, um diesem starken Behandlungsbedarf nachzukommen. Wir sind der Überzeugung, dass unsere Plattform letztlich einen bedeutenden Durchbruch hinsichtlich der Überlebenschance von Patienten mit Schock und MOF bieten wird.”
Die Entwicklung des InflammaGen Shok-Pak basiert auf Untersuchungen, die an der University of California San Diego durchgeführt wurden. Dr. Geert Schmid-Schonbein, Leiter der Prüfung, und Kollegen machten die Entdeckung, dass unter Schockbedingungen die Epithelzellenbarriere im Dünndarm durchlässig wird, sodass stark wirksame Verdauungsenzyme in die Blutbahn und das Lymphsystem übertreten, wo sie zu Multiorganversagen und Tod führen können. Dr. Schmid-Schonbein und seine Kollegen zeigten, dass durch das Einbringen eines Enzyminhibitors über eine transnasale Magensonde direkt in das Darmlumen, eine Blockierung der Verdauungsenzyme erreicht und damit das Fortschreiten vom akuten Schock zum Multiorganversagen verhindert werden konnte. Für die Entdeckung dieses als Autodigestion bezeichneten Phänomens wurde Dr. Schmid-Schonbein mit dem 2008 Landis Award ausgezeichnet.
InflammaGen Therapeutics entwickelt zurzeit einen zugehörigen diagnostischen Test, AnaZyme, der mittels Atem- oder Blutproben, den Beginn und den Schweregrad des Schockzustandes bestimmen soll. AnaZyme ist für den notfallmedizinischen Einsatz bestimmt und soll Ersthelfer,Pflegekräfte und Ärzte in die Lage versetzen, eine Schocksymptomatik vor dem Einsetzen der Kaskaden, die zu Multiorganversagen führen, zu erkennen und einen rasche Einsatz der InflammaGen-Therapie ermöglichen, sobald diese von der FDA und anderen Aufsichtsbehörden genehmigt wird.
Informationen zum Multiorganversagen
Bei dem Multiorganversagen (MOV) handelt es sich um eine durch akuten Schock (Verletzung, Sepsis, Verbrennung, SIRS etc.) hervorgerufene potenziell lebensbedrohliche Störung der normalen Organfunktion. Ohne medizinische Intervention kommt es zu einem fortschreitenden Ausfall der Organe des Patienten, wodurch dessen Überlebenschance sinkt. In den USA ist Schock mit ca. 750.000 Fällen jährlich die zweithäufigste Ursache für Todesfälle im Krankenhaus.(1) Schätzungen zufolge versterben 28 bis 50 Prozent dieser Patienten; dies ist mehr als die Gesamtzahl aller Todesfälle an Prostatakrebs, Brustkrebs und AIDS zusammen.(2) Im Jahr 2007 lagen in den USA die Krankenhauskosten im Zusammenhang mit Sepsis bei schätzungsweise 38 Mrd. US-Dollar.
1) Angus DC, Linde-Zwirble WT, Lidicker J, Clermont G,
Carcillo J, Pinsky MR. Epidemiology of severe sepsis in the United
States: analysis of incidence, outcome and associated costs of care.
Critical Care Medicine. 2001 Jul;29(7):1303-10
2) Wood KA, Angus DC. Pharmacoeconomic implications of new
therapies in sepsis. PharmacoEconomics. 2004;22(14):895-906.
Informationen zu InflammaGen(TM) Therapeutics
InflammaGen Therapeutics ist ein auf die Entwicklungsphase von Produkten für die Intensivmedizin spezialisiertes Unternehmen, das seinen Schwerpunkt zunächst auf die Diagnostik, Behandlung und Prävention von Multiorganversagen (MOV) gesetzt hat. Bei sehr wenigen Therapieoptionen ist dieses Krankheitsbild mit einer hohen Sterblichkeit vergesellschaftet. Das am weitesten entwickelte Produkt des Unternehmens heisst InflammaGen Shok-Pak, eine Arzneimittel-Verabreichungsplattform, die die Entstehung von Schock und Multiorganversagen mittels der direkten Verabreichung eines Enzyminhibitors in den Magen und das Darmlumen verhindern soll. Die Entwicklung des InflammaGen Shok-Pak basiert auf Untersuchungen, die an der University of California San Diego durchgeführt wurden und die zeigten, dass bei Schock Verdauungsenzyme über die Darmwand in die Blutbahn gelangen und so zu Multiorganversagen mit tödlichem Ausgang führen können. Als Ergänzung zum InflammaGen Shok-Pak hat das Unternehmen einen diagnostischen Tests — AnaZyme –, der das Vorhandensein und den Schweregrad von entzündlicher Aktivität aufgrund des Schockzustands in Atem- oder Blutproben misst, entwickelt sowie InflammaGen Lavage, das der Behandlung offener Wunden und infizierter Gebiete dient. InflammaGen Therapeutics ist ein Unternehmen von Leading Biosciences. Weitere Informationen zu Leading Biosciences finden Sie unter http://leadingbiosciences.com. Weitere Informationen zu InflammaGen Therapeutics oder zum MOV-Behandlungsplattform des Unternehmens finden Sie unter http://igenrx.com.
Kontaktinformationen: Hank Loy Präsident InflammaGen Therapeutics +1-949-939-6005 hank.loy@igenrx.com Pressekontakte: Tiberend Strategic Advisors, Inc. +1-212-827-0020 Jason Rando / Stephanie Denis jrando@tiberend.com / sdenis@tiberend.com
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