Archiv von Dezember, 2011
EANS-WpÜG: LDK Solar Germany Holding GmbH / freiwilliges Übernahmeangebot
NEWS ALERT ABOSpeeds: Mobile Garagen für Quads
NEWS ALERT ABODie Zubehörmarke Speeds bietet nun auch wasserdichte und reißfeste Textil-Outdoorgaragen für Draußenparker an. Sie sollen speziell ATVs und Quads vor Regen, Schmutz, Schnee sowie Eis schützen.

Outdoor-Textilgarage von Speeds für ATVs und Quads
Investmentfonds reichen Klage gegen Porsche Automobil Holding SE in Deutschland ein
NEWS ALERT ABO
Frankfurt/New York (ots) – Eine Gruppe von Investmentfonds hat Klage gegen die Porsche Automobil Holding SE (“Porsche SE”) erhoben. Sie machen Schadensersatzansprüche für Schäden von knapp 2 Mrd. Euro geltend, die sie im Zuge des gescheiterten Übernahmeversuchs der Volkswagen AG durch die Porsche SE im Jahre 2008 erlitten haben.
Die beim Landgericht Stuttgart eingereichte Klage legt dar, wie die Porsche SE den Preis der VW-Stammaktien kontrollierte, indem sie heimlich Optionspositionen aufbaute, die nahezu die gesamten frei handelbaren VW-Stammaktien erfassten. Als die Porsche SE dies schließlich in einer Pressemitteilung offenlegte, löste sie damit einen Short Squeeze, also eine extreme Kurssteigerung durch Eindeckungskäufe, aus. Die Porsche SE erzielte mehrere Milliarden Gewinn im Zuge des Short Squeeze.
Ein Schwerpunkt der Klage liegt auf der Pressemitteilung der Porsche SE, die den Short Squeeze auslöste. So teilte die Porsche SE am 26. Oktober 2008 überraschend mit, dass sie große Mengen an Optionen besitze und suggerierte, dass sie insgesamt 74,1 Prozent der VW-Stammaktien kontrolliere. In diesem Zusammenhang bestätigte die Porsche SE erstmalig – entgegen eindeutiger Dementis in den Wochen und Monaten zuvor -, dass sie die 75-Prozentschwelle überschreiten und einen Beherrschungsvertrag abschließen wolle, welcher ihr die Kontrolle über die Volkswagen AG und deren Liquidität gegeben hätte. Dies verursachte, wie es die New York Times charakterisierte, einen “Short Squeeze von historischem Ausmaß”.
Die Klägerinnen haben auch einen Antrag auf Einleitung eines Güteverfahrens gegen die Volkswagen AG, zwei Mitglieder des Aufsichtsrates der Volkswagen AG sowie ein Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG gestellt.
Kontakt:
Kornelia Spodzieja Charles Barker Corporate Communications +49 (0)172 6227007
Quelle & Link: http://www.presseportal.de/pm/81855/2173934/investmentfonds-reichen-klage-gegen-porsche-automobil-holding-se-in-deutschland-ein/rss
Investment funds file German lawsuit against Porsche SE
NEWS ALERT ABO
Frankfurt and New York (ots) – A group of investment funds filed a lawsuit against Porsche Automobil Holding SE (“Porsche SE”), seeking to recover approx. 2 bn Euro in losses suffered as Porsche SE attempted a takeover of Volkswagen AG (“VW”) in 2008.
The complaint, filed in the district court in Stuttgart, explains in detail how Porsche SE gained control over the price of VW common stock as it secretly built enormous derivative positions covering almost all of VW’s freely traded shares, then triggered a massive short squeeze, and finally released billions of Euros worth of shares into the short squeeze for its own profit.
One of the focal points of the complaint is Porsche’s press release that triggered the short squeeze. On October 26, 2008, Porsche SE suddenly revealed the extent of its huge derivative position and claimed control over 74.1 per cent of VW common stock. For the first time, after strong denials in the weeks and months before, Porsche SE confirmed that it wanted to cross 75 per cent and implement a domination agreement which would give it full control over VW and its liquidity. This resulted in what the New York Times called “a short squeeze of historic proportions.”
Plaintiffs also filed an arbitration application regarding VW, two members of the VW supervisory board and one member of the management board of VW.
Contact:
Kornelia Spodzieja Charles Barker Corporate Communications +49 (0)172 622 7007
Neue OZ: Kommentar zu Prozesse / Kunst / Urteile
NEWS ALERT ABO
Osnabrück (ots) – Was dient der Kunst?
Für seine Fettecken-Aktion suchte Beuys die größtmögliche Öffentlichkeit: das ZDF. Was die TV-Kameras damals aufzeichneten, ist verloren. Was Fotografen ablichteten, ist noch da, darf aber nicht gezeigt werden. Das Urteil im Streit um die Performance-Bilder verblüfft in der Neuauflage genauso wie das der Vorinstanz. Ob es der Absicht des Künstlers entspricht, ist fraglich.
Natürlich ist auch Kultur im öffentlichen Raum urheberrechtlich geschützt. Das Werk des Verpackers Christo wäre nicht möglich, wenn er es nicht mit dem Verkauf von Fotos finanzieren könnte. Bezeichnenderweise argumentieren nun aber beide Seiten, Beuys-Witwe und Beuys-Museum, mit dem Interesse der Kunst. Für die wäre aber vor allem eines wichtig: eine Trennung zwischen Vermarktung und Dokumentation. Wenn Fotografen die Kunst aus Rechtsunsicherheit bald völlig meiden, ist keinem gedient.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: +49(0)541/310 207
Quelle & Link: http://www.presseportal.de/pm/58964/2173917/neue-oz-kommentar-zu-prozesse-kunst-urteile/rss
Neue OZ: Kommentar zu Anleihen / Renditen
NEWS ALERT ABO
Osnabrück (ots) – Anfang der Bescheidenheit
Dass Investoren winzige Zinsen oder gar “negative” Renditen akzeptieren, wenn sie ihr Geld dafür in sicheren Häfen wähnen dürfen, zeugt von größter Verunsicherung auf den Finanzmärkten. Und von neuer Bescheidenheit: Nicht mehr die Mehrung von Vermögen, sondern dessen bloßer Erhalt ist das beherrschende Motiv. Aktien gelten dazu nur noch als bedingt oder gar nicht mehr geeignet. Gold scheint angesichts des jüngsten und unerwarteten Preisverfalls keine so stabile Anlage zu sein, wie von jenen erhofft, die zuvor die Preisrallye mitverursacht haben. Die Staatsanleihe, einst Ultima Ratio auf dem Markt, erleidet einen Vertrauensverlust, den kaum jemand für möglich gehalten hätte.
Wenige Ausnahmen, skandinavische Länder etwa, aber auch Deutschland, können sich mangels Alternativen für Anleger billigst weiterverschulden. Aber dürfen sie sich darüber freuen? Sie sind nur Inseln in einem Sturm des Misstrauens, dessen Ausmaß niemand kennt. Die Unsicherheit wird nur dann schwinden, wenn Anleger wieder in Staaten vertrauen. Vertrauen aber bekommt ein Staat nicht geschenkt. Er kann es sich verdienen durch Verzicht. Aller Anfang ist Bescheidenheit.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: +49(0)541/310 207












