Toyota Hilux: Auf Antarktis-Expedition

Von Bernd Korbach am 23 - Dezember - 2010  NEWS ALERT ABO

Vier Toyota Hilux waren Expeditionsteilnehmer des „Indian National Centre for Antarctic and Ocean Research“ (NCAOR) auf dem Weg zum Südpol und zurück.

Toyota-hilux-artic-trucks in Toyota Hilux: Auf Antarktis-Expedition

Arctic Trucks Toyota Hilux

Die Trucks sorgten auf einer 4.600 Kilometer langen Reise durch die Antarktis – von der Novo Air Base zum Südpol – für den Transport. Grund der vierwöchigen Reise waren Studien zur Zusammensetzung des Schnees, zu den Gletscherlandschaften und zum Gestein unterhalb des Eises.

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Arctic Trucks Toyota Hilux

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Arctic Trucks Toyota Hilux

Die vier Hilux wurden bei „Toyota South Africa Motors“ (TSAM) produziert, dem wichtigsten Fertigungsstandort des Modells für den europäischen Markt. Die Fahrzeuge wurden durch den isländischen Toyota-Umbauspezialisten „Arctic Trucks“ auf die Expedition vorbereitet. Die Fahrzeuge wurden auf bis zu 3.400 Metern Höhe gefahren und bei bis zu minus 56 Grad Celsius eingesetzt.

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Arctic Trucks Toyota Hilux

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Arctic Trucks Toyota Hilux

Obwohl die Toyota Hilux mit weniger effizientem Treibstoff und rund um die Uhr betrieben wurden (und ein zusätzliches Heizungssystem permanent eingeschaltet war), lag der Kraftstoffverbrauch um den Faktor 8 unterhalb des Verbrauchs von Kettenfahrzeugen. Dadurch konnten die Kraftstoffkosten, der Schadstoffausstoß und die mitgeführte Kraftstoffmenge erheblich reduziert werden.

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Arctic Trucks Toyota Hilux

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Arctic Trucks Toyota Hilux

Lediglich ein Tankstopp musste zwischendurch eingelegt werden – rund 1.500 Kilometer vom Startpunkt der Expedition entfernt. Auch lag die durchschnittliche Geschwindigkeit deutlich höher als bei jeder vergleichbaren Expedition zuvor.

Toyota-hilux-artic-trucks-route in Toyota Hilux: Auf Antarktis-Expedition

Route: Arctic Trucks Toyota Hilux

Zu den durch „Arctic Trucks“ umgesetzten Modifikationen zählten der Aufbau eines Krans, der Einsatz von Jet 1A Treibstoff mit zusätzlichen Schmierstoffen für die extreme Kälte, die Überarbeitung von Raufaufhängung und Antriebsstrang, ein zusätzliches Heizungssystem, Kriechgänge sowie die Auslegung auf extragroße Reifen mit einem Luftdruck von lediglich 2,0 Bar. Der 3,0 Liter D-4D Dieselmotor blieb hingegen im Originalzustand. (ampnet/jri)

Fotos / Web: toyota.de & arctictrucks.is

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