Nicht nur die Nummer 667 auf der Karosse deutet darauf hin, dass “Dotz Team Rider” Knud Tiroch bei der Zulassungsstelle gleich hinter dem Fürsten der Finsternis gestanden haben muss.

Knudzilla: 1950er Chevy Bel Air
Der 1950er Chevy Bel Air mit dem um 20 Zentimeter gechoppten Dach und dem Spitznamen “Knudzilla” ist ein teuflisch heißes Gerät. Auf der Elmia Bilsport Performance Motorshow im schwedischen Jönköping wurde der Ami sogar “King of Custom”.

Knudzilla: 1950er Chevy Bel Air
Nun, wen wundert’s: Schon allein für den diabolisch-schwarzen Speziallack, bei dem sich matte und glänzende Oberflächen genial ergänzen, oder den Menschenfresser-Grill würden manche Autofans ihre Seele verkaufen. Ein Seelenverkäufer indes ist das picobello hergerichtete Gefährt natürlich keineswegs.

Knudzilla: 1950er Chevy Bel Air

Knudzilla: 1950er Chevy Bel Air
Statt auf Bocksfüßen bewegt sich das satanische Coupé auf Dotz-Felgen vorwärts, die nach der Spielhölle Las Vegas benannt wurden. Interessantes Detail: Auf der Fahrerseite kommt die verchromte Version zum Einsatz, auf der Beifahrerseite die matt-schwarze.

Knudzilla: 1950er Chevy Bel Air

Knudzilla: 1950er Chevy Bel Air
Im Grunde genommen handelt es sich dabei ebenfalls um Räder aus dem Jenseits, denn neu ist dieser Räder-Klassiker leider nicht mehr lieferbar. Das Thema Glücksspiel ist bei Dotz aber noch lange nicht abgehakt: Wie wäre es alternativ mit der Tupac und dem Joker-Poker-Design aus dem Custom-Finish Programm?

Knudzilla: 1950er Chevy Bel Air
Wo wir schon mal beim Thema sind: Auf die bei einem schnellen Ami beinahe obligatorischen Würfel am Innenspiegel verzichtet der Dotz Team Rider. Dabei hat der Chevy einen potenten 5,7 Liter V8 unter der Haube und verschmilzt dank kurzer Federn und einem Custom-Fahrwerk förmlich mit der Straße.

Knudzilla: 1950er Chevy Bel Air
Gesteuert wird der Wagen über ein Lenkrad, das aus der Halskette von Höllen-Hund Cerberus gemacht zu sein scheint. Tirochs Bel Air ist dank seines extravaganten Auftritts ein Wagen, der sicher nicht nur auf dem Highway to Hell so richtig Spaß macht.
Denn im coolen Streetfighter-Spiegel dürfte von hinten so schnell nichts auftauchen, wenn Knud mal richtig Gummi gibt…
Fotos / Web: dotzmag.com












