Aston Martin Virage: Die nächste Stufe

Von Bernd Korbach am 24 - Februar - 2011  NEWS ALERT ABO

Aston Martin stellt den neuen Virage vor. Er kommt als Coupé und Volante und soll die direkte Kraft eines Sportwagens mit Luxus, Komfort und Laufkultur kombinieren. Der Preis wird auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März 2011) bekanntgegeben.

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Aston Martin Virage

Das Drehmoment des V12 Frontmittelmotors sorgt für einen außerordentlichen Auftritt, während die Wendigkeit und die Gewichtsverteilung des Wagens dafür sorgen, dass der Virage den Spagat zwischen der Performance eines Sportwagens und sportlichem Luxus meistert.

Dr. Ulrich Bez, CEO von Aston Martin, dazu: „100 Jahre Automobilgeschichte haben gezeigt, dass beständige Weiterentwicklung die besten Ergebnisse liefert. Im Fall des Virage ist es genauso. Er stellt die nächste Entwicklungsstufe unserer VH-Architektur dar und funktioniert so perfekt, wie man es heute von einem Wagen seiner Klasse erwarten kann. Der Virage vereint scheinbare Gegensätze mühelos zu einem perfekten Ganzen.“

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Aston Martin Virage

Der Virage ist zwischen dem DB9 und dem DBS angesiedelt. Das macht ihn besonders interessant für Kunden, die einen luxuriösen und dezenten Wagen wollen, der ein jederzeit abrufbares Plus an Leistung und Performance bereitstellt.

Aston Martins handgefertigter V12 Motor mit 6,0 Litern Hubraum stellt 497 PS (365 kW) Leistung und 570 Newtonmeter Drehmoment über eine Karbon-Kardanwelle bereit. Dazu passend ist die Antriebseinheit mit einem Touchtronic II 6-Gang Automatikgetriebe ausgestattet, das zu einem 50:50-Gewichtsverhältnis beiträgt.

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Aston Martin Virage

Das neu entwickelte Adaptive Dämpfungssystem (ADS) liest die Straße und sorgt für eine optimale Haftung bei unterschiedlichen Straßenverhältnissen. Das System kann zwischen fünf verschiedenen Härteeinstellungen im Normal-Modus und zwischen weiteren fünf Härtegraden im Sport-Modus wählen.

Mit Hilfe einer Sport-Taste am Armaturenbrett kann der Fahrer noch direktere Befehle vom Gaspedal senden und schnellere Gangwechsel ermöglichen, wodurch der automatische Gangwechsel bei Erreichen der Drehzahlgrenze ebenfalls deaktiviert wird.

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Aston Martin Virage

Der Virage kommt serienmäßig mit Karbon-Keramik-Bremsscheiben (CCM). Die leistungsstarken und abriebfesten CCM-Bremsscheiben wiegen weit weniger als konventionelle Bremsscheiben aus Gusseisen. So wird neben einer Reduzierung des Gesamtgewichts auch die Last auf die einzelnen Räder verringert, was für eine optimale Balance von Fahrkomfort und Handling sorgt.

Dank der geringeren Masse sind außerdem höhere Beschleunigungswerte möglich. Der Virage baut auf der Technologie des DBS auf und verbindet sie mit dem Komfort des DB9 und des Rapide. Aston Martins VH-Plattformarchitektur aus verklebtem Aluminium bildet das Rückgrat der Sportwagen.

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Aston Martin Virage Volante

Bereits beim Anblick Virage lässt sich erahnen, welche Kraft in ihm steckt. Die Bi-Xenon-Monoscheinwerfer, die den Seitenlinien des Wagens folgen, verleihen der Frontpartie einen frischen und modernen Look. Ein neuer, vom One-77 inspirierter Aluminium-Kühlergrill mit fünf abgeschrägten Horizontalstreben ziert die Front des Virage.

Die vorderen Kotflügel differenzieren den Virage von seinen bodenständigeren Geschwistern. Hier setzen die für Aston Martin charakteristischen Seitenzierleisten an, die für den Virage einer Verjüngungskur unterzogen wurden. Die eleganten Blinker mit jeweils sechs LEDs komplettieren die Seitenleiste. Die Seitenschweller führen das unaufdringliche Design der Fronstoßstange bis zur Heckschürze fort. Die untere Abschlussblende in der jeweiligen Farbe des Fahrzeugs unterstreicht die Breite des Wagens.

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Aston Martin Virage Volante

Beim Öffnen der unverkennbaren Schwanenflügeltüren werden Fahrer und Beifahrer vom Aroma des handvernähten Bridge of Weir-Leders empfangen. Luxus-Lederwaren dienten als Vorlage für den Nadelstreifen-Saum, der an beiden Seiten des Armaturenbretts sowie entlang der Sitze und der Türverkleidung verläuft und die Blicke auf sich zieht. Für die Fertigstellung des Interieurs benötigen erfahrene Fachleute für jeden einzelnen Virage bis zu 70 Arbeitsstunden.

Insgesamt sind 200 Arbeitsstunden an Handarbeit erforderlich, um den Virage im Aston Martin Stammwerk in Gaydon (Grafschaft Warwickshire, England) zu fertigen. Der Virage ist der zehnte Serienwagen, der dort in der Zeitspanne der letzten knapp acht Jahre gebaut wird.

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Aston Martin Virage Volante

Das von Einfachheit getragene Ambiente spiegelt sich auch in dem neuen und voll integrierten Navigationssystem wider, das in Zusammenarbeit mit Garmin entwickelt wurde. Ein neues, hochauflösendes 6,5 Zoll Display mit moderner Grafik leitet den Fahrer mit Hilfe topaktueller Karten zum gewünschten Ziel.

Zur serienmäßigen Ausstattung gehören eine Sitzheizung (nur Sportsitze), ein Tempomat, das Navigationssystem, eine Schnittstelle für Bluetooth-Telefone und das Premium Audio System mit einer Leistung von 700 W und Pro Logic II sowie vollständiger iPod-Integration.

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Aston Martin Virage

Der Virage und der Virage Volante sind ab sofort über Aston Martins weltweites Händlernetz mit 132 Vertretungen in 41 Ländern bestellbar. Die Preise werden auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März 2011) bekanntgegeben. Dort werden außerdem zwei weitere Neuveröffentlichungen vorgestellt: Der V8-Vantage S und der neue, für die Stadt konzipierte Aston Martin Cygnet.

Fotos / Web: astonmartin.com

Ein Kommentar zu “Aston Martin Virage: Die nächste Stufe”

  1. Sicher ein elegantes, stilvolles Gefährt, wenn auch mit deutlichen Designanleihen an aktuelle Maserati bei der, im Vergleich zum schlichten Heck, ein wenig zu dominant auftretenden Frontpartie.

    Doch die Kernfrage lautet: Welche Nische füllt der Virage eigentlich aus? Ist zwischen DB9 und DBS überhaupt noch Platz? Die Kunden scheinen es so zu wollen.

    Und Herr Bez scheint´s zu wissen.

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