WAZ: Opel – es geht um den guten Ruf

Von Bernd Korbach am 23 - August - 2011  NEWS ALERT ABO

Essen (ots) – Wohl niemand bei Opel wird leugnen, dass der Traditionskonzern jahrelang ein Sanierungsfall war. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass sich die Lage nun grundlegend geändert hat. Tatsächlich ist auch der neue Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke kein Sparkommissar, sondern ein Ingenieur, der sich für Autos begeistern kann. Das Image von Opel ist bereits besser geworden. Das mag auch mit der scheidenden Werbeträgerin Lena Meyer-Landrut zu tun haben, vor allem aber mit den Autos, die das Unternehmen entwickelt und produziert. Jobabbau, Streit mit dem Betriebsrat, Gerüchte über eine Trennung vom Mutterkonzern GM – wer solche Schlagzeilen hat, darf sich über einen entsprechenden Ruf nicht wundern. Gerade im Ruhrgebiet wird sehr sensibel registriert, wie der Konzern mit seinen Beschäftigten umgeht. Es ist eine bemerkenswerte Verbundenheit mit dem Werk aus Bochum zu spüren. Wenn nun wieder von möglichen Kündigungen die Rede ist, dürfte sich das nicht gerade positiv auf das Marken-Image auswirken. Klar ist auch: Nur ein Autobauer mit tadellosem Ruf hat auf dem hart umkämpften Markt Erfolg.

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