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Nach der Soforthilfe weitere Hilfsaktivitäten geplant. Notfallmediziner Dr. Adrian Roth aus München behandelt als Teil des elfköpfigen Johanniter-Soforthilfe-Teams Betroffene des Erdbebens in Nepal. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/14240 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. … Bild-Infos Download

Berlin (ots) – Mit der Rückkehr ihres medizinischen Einsatzteams am vergangenen Wochenende haben die Johanniter ihren Soforthilfeeinsatz in Nepal beendet. Ein erstes Helfer-Team der Johanniter-Auslandshilfe war unmittelbar nach dem verheerenden Erdbeben in das Katastrophengebiet aufgebrochen, um zu erkunden, welche Hilfe am dringendsten benötigt wird. Am 30. April folgte ein zweites, elfköpfiges medizinisches Notfallteam, um die basismedizinische Versorgung der Bevölkerung in der vom Erdbeben besonders betroffenen Region Sindhupalchok zu unterstützen. Insgesamt waren 16 eigens für derartige Einsätze ausgebildete ehrenamtliche Soforthelfer der Johanniter in Nepal im Einsatz.

Rund vier Autostunden nordöstlich der Hauptstadt Kathmandu im bergigen Hinterland errichteten die erfahrenen Rettungskräfte, Notfallmediziner und Logistiker einen medizinischen Behandlungspunkt. Die provisorische Gesundheitsstation unter freiem Himmel diente als zentrale Anlaufstelle für Verletzte und Erkrankte aus den umliegenden Siedlungen. „Die meisten unserer Patienten kamen mit unversorgten und häufig infizierten Wunden, Kopf- und Gesichtsverletzungen, Verbrennungen, Infektionen oder internistischen Erkrankungen zu uns“, berichtet Teammitglied Dr. Adrian Roth, Notfallmediziner aus München.

Von der Basisstation aus suchten die Johanniter-Helfer in kleineren Teams die Bergsiedlungen in der Umgebung auf, um auch dort Kranke und Verletzte zu behandeln. „Wo Gerölllawinen das Durchkommen für Jeeps unmöglich machten, waren wir zum Teil viele Stunden zu Fuß über steile Trampelpfade zu entlegenen Siedlungen unterwegs. Häufig waren wir dort die ersten nach dem Erdbeben, die medizinische Hilfe leisten konnten“, so Roth.

Darüber hinaus lieferten die Johanniter Medikamente und medizinisches Verbrauchsmaterial an ein lokales Krankenhaus. Damit ist die basismedizinische Versorgung von 10 000 Menschen für drei Monate sichergestellt. In den kommenden Wochen verteilen sie, mit finanzieller Unterstützung durch das Auswärtige Amt, weitere Lebensmittelpakete, Hygieneartikel und Zelte an 2500 betroffene Familien in der Provinz Sindhupalchowk.

„Wir sind froh, dass all unsere Helfer wohlbehalten aus ihrem fordernden Einsatz zurückgekehrt sind. Unsere Arbeit vor Ort ist damit aber keineswegs beendet. Jetzt geht es darum, die Menschen in Nepal beim Wiederaufbau zu unterstützen“, so Oliver Rodewald, Leiter des Soforthilfeeinsatzes der Johanniter.

Hinweis für die Redaktionen:

Dem Soforthilfe-Team der Johanniter gehörten Helfer aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt an. Diese stehen nach ihrer Rückkehr für Interviews zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle der Johanniter unter 030-26 997-360.

Die Johanniter sind Mitglied im Spendenbündnis Aktion Deutschland Hilft (ADH) und rufen gemeinsam mit ADH zu Spenden auf:

   Aktion Deutschland Hilft: 
   Stichwort: Erdbeben Nepal 
   Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
   IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX 
   oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de 
   Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. 
   Stichwort: Erdbeben Nepal 
   Spendenkonto: 433 0433 00, Bank für Sozialwirtschaft, 
   BLZ 370 205 00 
   IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00, 
   BIC: BFSWDE33XXX 
   oder Online: www.johanniter-helfen.de 

Pressekontakt:


Therese Raatz
Pressesprecherin
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Lützowstraße 94
10785 Berlin
Telefon 030 26997 360
Mobil 0173 6193102
Fax 030 26997 359
E-Mail: medien@johanniter.de

New York (ots/PRNewswire)– Hat das Geschäft von Waterford, Wedgwood, Royal Doulton und Royal Albert Brands in ein florierendes und profitables Unternehmen für Markenluxusgüter transformiert

– Abschluss des zum Höhepunkt der Finanzkrise in Angriff genommenen erfolgreichen Umschwungs im globalen Maßstab

KPS Capital Partners, LP („KPS“) meldete heute die Unterzeichnung einer endgültigen Vereinbarung zur Veräußerung seines Portfoliounternehmens WWRD Holdings Limited („WWRD“ oder das „Unternehmen“) über eine Tochtergesellschaft an die Fiskars Corporation („Fiskars“, FIS1V.HE) für 437 Millionen US-Dollar in bar vorbehaltlich auf Level des Nettoumlaufvermögens sowie liquider Mittel und Schulden im übernommenen Geschäft basierender Anpassungen nach dem Abschluss.

WWRD ist ein führender Anbieter von Luxusgütern im Bereich Wohnkultur und Lifestyle, die weltweit unter den Marken Waterford, Wedgwood, Royal Doulton, Royal Albert und Rogaska vertrieben werden. WWRD unterhält besondere Lizenzvereinbarungen mit einigen der profiliertesten Designern und Innovatoren im Markt für Wohnkultur und Lifestyle, darunter Vera Wang, Jasper Conran, Monique Lhuillier, John Rocha, Gordon Ramsay, Donna Hay, Jo Sampson und Miranda Kerr. WWRD vertreibt seine Markenprodukte in über 80 Ländern rund um den Erdball.

KPS gründete WWRD im Jahre 2009 als neues Unternehmen zur Übernahme der Marken Waterford, Wedgwood, Royal Doulton und Royal Albert sowie bestimmter damit verbundener Vermögenswerte aus der Administration und Konkursverwaltung von Waterford Wedgwood plc und deren Tochterunternehmen. Unter der Eigentümerschaft von KPS nahm WWRD einen äußerst ehrgeizigen und erfolgreichen Umschwung im globalen Maßstab in Angriff und entwickelte sich zu einem florierenden und profitablen Unternehmen. Das von KPS beibehaltene Geschäftsleitungsteams implementierte eine neue Geschäftsstrategie und ergebnisorientierte Unternehmenskultur. Zu den Schlüsselelementen der Transformation von WWRD zählen unter anderem die Schaffung einer neuen zentralisierten Struktur für Organisation und Management, Neupositionierung der Marken, Einführung neuer Produkte, Einstieg in neue Produktkategorien, Markteinführung eines neuen Gastronomiegeschäfts sowie die Expansion in neue geografische Märkte und Vertriebskanäle. Zentral für den erfolgreichen Umschwung waren die substanzielle Verbesserung der operativen Barkostenstruktur von WWRD, die Optimierung der globalen Wertschöpfungskette sowie die Einführung erstklassiger Herstellungsverfahren und einer Kultur von kontinuierlich andauernder Verbesserung weltweit.

Michael Psaros, einer der Managing Partner von KPS, erläuterte dazu, „Wir sind sehr stolz auf den bemerkenswerten Umschwung, den WWRD über vier Kontinente hinweg mit Beginn zum Höhepunkt der Finanzkrise 2009 umgesetzt hat. KPS hatte zu diesem Zeitpunkt weder ein Unternehmen gekauft noch in ein Unternehmen investiert; wir hatten vielmehr ein neues Unternehmen begründet, das eine Sammlung aus stark vernachlässigten Marken und Vermögenswerten eines fehlgeschlagenen Unternehmens erworben hatte, und transformierten dies in ein florierendes, profitables und weiter wachsendes Unternehmen mit Markenluxusgütern. Mit der Gründung von WWRD hat KPS die Markenikonen Wedgwood, Waterford, Royal Doulton und Royal Albert gerettet und die Tradition und das Erbe der bereits seit Hunderten von Jahren bestehenden Einrichtungen bewahrt.

„Wir dürfen sehr stolz darauf sein, dass WWRD unter der Eigentümerschaft von KPS das House of Waterford Crystal in Waterford (Irland) erbaut hat und aktuell mit der Sanierung des Wedgwood Estate in Barlaston (England) beschäftigt ist. Die Entscheidung zum Bau zweier neuer erstklassiger Herstellungsanlagen und der damit verbundenen einmaligen Erlebniswelt für Besucher wurde von uns getroffen, und wir haben die Geldmittel dazu bereitgestellt.

„Durch den Erfolg von WWRD konnten etwa 3.800 Arbeitsplätze und ein für seine Interessensgruppen in aller Welt wichtiger Arbeitgeber erhalten werden. WWRD steht beispielhaft für die Investmentstrategie von KPS, gemäß derer wir Werte erkennen, die anderen verborgen bleiben, zum richtigen Preis und Zeitpunkt kaufen und bessere Ergebnisse für Unternehmen erzielen.

„Wir sprechen Pierre de Villemejane, dem Chief Executive Officer von WWRD, und unserem Geschäftsleitungsteam für ihre Vision, ihren leidenschaftlichen Einsatz und die brillante Umsetzung eines extrem ehrgeizigen Unterfangens unseren Dank und unsere Gratulation aus.

„Wir sind hocherfreut, WWRD an Fiskars zu veräußern, ein Unternehmen, das selber über eine 365-jährige Tradition verfügt und ein Verständnis dafür besitzt, dass WWRD nicht nur ein Unternehmen oder eine Gruppe von Markenikonen ist, sondern auch für ein einzigartiges Erbe und eine Tradition steht. Wir wünschen Fiskars alles Gute in diesem Unterfangen,“ so Herr Psaros abschließend.

Pierre de Villemejane, der CEO von WWRD, setzte hinzu, „KPS war der einzige Investor, der den Mut und die Zuversicht aufbrachte, zum Höhepunkt der Finanzkrise die Markteinführung eines neuen, um eine Gruppierung von erworbenen Marken und Vermögenswerten gegründeten Unternehmens für die Luxusgüterbranche zu wagen. KPS hatte die Tradition, das Erbe und das Potenzial unserer Markenikonen erkannt, doch der Erfolg von WWRD hing von der Fähigkeit unseres Geschäftsleitungsteams ab, einen hochkomplexen Umschwung weltweit umzusetzen. In partnerschaftlicher Arbeit mit KPS haben wir die Ertragskraft von WWRD in Relation zu der seines Vorgängers um über 150 Millionen US-Dollar verbessert, unsere legendären Marken repositioniert und in die heutige Zeit adaptiert, und in bedeutendem Umfang in unsere Betriebe und Mitarbeiter investiert. Wir werden KPS immer für seine Führungsstärke und sein unverbrüchliches Engagement für die Erhaltung, Optimierung und das Wachstum unseres Unternehmens dankbar bleiben. Fiskars verfügt über die Ressourcen und eine Kenntnis des Verbrauchermarkts, mit denen WWRD die von uns geschaffene erfolgreiche Plattform weiter skalieren kann, und wir sind hocherfreut über den Anschluss.“

Der Abschluss der Transaktion wird, vorbehaltlich der üblichen vertraglichen Vollzugsbedingungen, für Sommer 2015 erwartet.

Paul, Weiss, Rifkind, Wharton Garrison LLP agieren in der Transaktion als juristische Berater für KPS, als juristische Berater für WWRD treten Locke Lord LLP auf.

Goldman, Sachs Co. agieren in der Transaktion als Finanzberater für WWRD.

Informationen zu WWRD WWRD ist ein weltweit führender Anbieter von Luxusgütern für die Bereiche Wohnkultur und Lifestyle. WWRD kümmert sich um Herstellung, Vertrieb und Verkauf etablierter und anerkannter Marken wie Waterford, Wedgwood, Royal Doulton, Royal Albert und Rogaska. WWRD unterhält besondere Lizenzvereinbarungen mit einigen der profiliertesten Designern und Innovatoren im Markt für Wohnkultur und Lifestyle, darunter Vera Wang, Jasper Conran, Monique Lhuillier, John Rocha, Gordon Ramsay, Donna Hay, Jo Sampson und Miranda Kerr. Die Produkte von WWRD werden über hochklassige Kaufhäuser und unabhängige Einzelhändler und Großhändler in aller Welt vertrieben. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 3.800 Mitarbeiter. WWRD kann mit Stolz auf die Auszeichnung als bestellter Hoflieferant von Wedgwood-Geschirr und Geschenkartikeln für Ihre Majestät, die Königin und Royal Doulton für Seine königliche Hoheit, den Prinzen von Wales und Ihre Majestät, die Königin verweisen. Weitere Informationen zum Portfolio von WWRD finden Sie unter www.wwrd.com [http://www.wwrd.com/].

Informationen zu KPS Capital Partners, LP KPS verwaltet den KPS Special Situations Funds, eine Gruppe von Investmentfonds mit einem verwalteten Vermögen von über 5,7 Milliarden US-Dollar. KPS strebt signifikanten Kapitalzuwachs durch kontrollierende Eigenkapitalinvestitionen in Unternehmen über ein weitreichendes Spektrum in den verarbeitenden Industrien an, die sich in einer Umbruchphase befinden oder der Herausforderung einer notwendigen sofortigen und wesentlichen Veränderung gegenüberstehen. Die Investmentstrategie von KPS setzt primär auf die Zusammenarbeit mit erstklassigen Geschäftsleitungsteams zur effektiven Umsetzung substanzieller und nachhaltiger betrieblicher Optimierung. Nachfolgend fokussiert sich KPS dann auf das sowohl organische wie auch durch strategische Akquisitionen generierte Wachstum seiner Unternehmen. Die Portfoliounternehmen von KPS verfügen über einen kumulierten jährlichen Umsatz von annähernd 6,4 Milliarden US-Dollar, betreiben 106 Fertigungsanlagen in 26 Ländern und beschäftigen mehr als 45.000 Mitarbeiter direkt und in Joint Ventures weltweit. Die KPS-Investmentstrategie und die Unternehmen des KPS-Portfolios sind im Einzelnen unter www.kpsfund.com [http://www.kpsfund.com/] beschrieben.

Informationen zu Fiskars Das im Jahre 1649 als Eisenhüttenwerk in einem kleinen Dorf in Finnland gegründete Fiskars hat sich zu einem führenden globalen Lieferanten von Verbraucherprodukten für Haushalt, Garten und Freizeit entwickelt. Die in mehr als 60 Ländern verfügbaren Produkte von Fiskars helfen mit ihrer hervorragenden Leistungsfähigkeit bei der Lösung von Alltagsproblemen und erleichtern mit ihrem benutzerfreundlichen Design Arbeiten in Haus und Garten und Freizeit. Fiskars ist an der NASDAQ OMX Helsinki notiert. Das Unternehmen erwirtschaftete 768 Millionen Euro Nettoumsatz für 2014 und beschäftigt 4.200 Mitarbeiter in 20 Ländern. Die internationalen Schlüsselmarken der Gruppe vor der Akquisition von WWRD waren Fiskars, Iittala und Gerber. www.fiskarsgroup.com [http://www.fiskarsgroup.com/]

Web site: http://www.kpsfund.com/

Pressekontakt:

KONTAKT: Geschäftliche Anfragen: KPS, +1.212.338.5100;
Medienarbeit: Mark Semer, +1.212.521.4800; Richard Campbell, +44 20
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Neuer SKODA Superb steht in den Startlöchern: Mit seiner attraktiven Modellpalette setzt SKODA weiter auf profitables Wachstum. Der neue SKODA Superb wird ab Juni sukzessive in den Märkten eingeführt. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/28249 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. … Bild-Infos Download

Mladá Boleslav (ots)

   - Bester SKODA April aller Zeiten: 92.100 Auslieferungen an Kunden
   - Internationaler Erfolg: Plus in West- und Zentraleuropa, China 
     und Indien
   - Top-Resonanz: SKODA Fabia mit zweistelligen Zuwächsen in Europa
   - Neue Ära: neuer SKODA Superb unmittelbar vor Markteinführung 

SKODA hat seine Auslieferungen im April um 2,8 Prozent auf 92.100 Fahrzeuge gesteigert (April 2014: 89.600). Das war der beste April der 120-jährigen Unternehmensgeschichte. Der tschechische Automobilhersteller legte in West- und Zentraleuropa ebenso zu wie in China und in Indien. Sehr gute Resonanz – als Kurzheck und als Combi – erfährt der neue SKODA Fabia mit einem Plus allein in Westeuropa von rund 40 Prozent. Unmittelbar vor der Markteinführung steht der neue SKODA Superb, der im Juni die nächste Runde der SKODA Modelloffensive einläutet.

„Wir haben im April die positive Entwicklung des ersten Quartals fortgesetzt“, sagt Werner Eichhorn, SKODA Vorstand Vertrieb und Marketing. „Die Entwicklung zeigt, dass wir zunehmend mit unseren neuen Modellen auch neue Kunden für die Marke gewinnen“, so Eichhorn weiter. „Allerdings wird das Automobiljahr 2015 insgesamt nicht einfach. Die Situation in einzelnen Märkten, vor allem in Russland, bleibt herausfordernd“, sagt Eichhorn.

In Westeuropa erzielt SKODA im April ein Wachstum von 4,5 Prozent und liefert 38.200 Fahrzeuge an Kunden aus (April 2014: 36.600). In Deutschland, dem weltweit zweitstärksten SKODA Einzelmarkt, legt die Marke um 7,0 Prozent auf 13.800 Auslieferungen zu (April 2014: 12.900). Damit bekräftigt SKODA im deutschen Markt die Position als Nummer eins der ausländischen Hersteller. Zweistelliges Wachstum erreicht SKODA in den Märkten Spanien (2.000 Fahrzeuge; plus 16,8 Prozent), Italien (1.600 Fahrzeuge; plus 24,1 Prozent), Finnland (900 Fahrzeuge; plus 13,5 Prozent), Irland (600 Fahrzeuge; plus 30,1 Prozent) und Portugal (300 Fahrzeuge; plus 15,4 Prozent).

In Osteuropa, inklusive Russland, liefert SKODA im April 7.400 Fahrzeuge aus (April 2014: 10.700). In dem schwierigen Marktumfeld steigt der SKODA Marktanteil gleichzeitig per Ende April auf 4,7 Prozent nach 3,9 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. In Russland verkauft SKODA im April 4.500 Fahrzeuge nach 7.700 Einheiten im April 2014, der Marktanteil erreicht nach vier Monaten 4,1 Prozent (Januar bis April 2014: 3,4 Prozent). Zweistellig wächst die Marke im April in Rumänien (800 Fahrzeuge; plus 25,5 Prozent) und in Bulgarien (200 Fahrzeuge; plus 28,5 Prozent).

Sehr gut unterwegs ist SKODA in Zentraleuropa. Die Auslieferungen steigen im April um 6,1 Prozent auf 15.500 Fahrzeuge (April 2014: 14.600). Der Marktanteil wächst nach vier Monaten auf 21,5 Prozent (Januar bis April 2014: 20,0 Prozent). Im Heimatmarkt Tschechien legt SKODA im April um 8,1 Prozent auf 7.700 ausgelieferte Fahrzeuge zu (April 2014: 7.100). Zweistellige Zuwachsraten verbucht SKODA in Ungarn (1000 Fahrzeuge; plus 20,5 Prozent) und in Slowenien (500 Fahrzeuge; plus 18,8 Prozent).

Stärke zeigt SKODA in China. Im seinem weltweit stärksten Absatzmarkt wächst der Hersteller im April um 4,9 Prozent auf 23.000 ausgelieferte Fahrzeuge (April 2014: 21.900). Sehr gut entwickelt sich der SKODA Octavia mit einem Zuwachs von 49,4 Prozent. In Indien legt SKODA im April um 9,6 Prozent auf 1.300 Auslieferungen zu. Kraftvoll unterwegs ist SKODA auch in der Türkei (2.600 Fahrzeuge; plus 187,1 Prozent), in Ägypten (700 Fahrzeuge; plus 109,4 Prozent) und in Australien (300 Fahrzeuge; plus 33,7 Prozent).

Auslieferungen der Marke SKODA an Kunden im April 2015 weltweit (in 
Einheiten, gerundet, nach Modellen; +/- in Prozent gegenüber 
Vorjahresmonat): 
SKODA Octavia (36.400; +10,3 %) 
SKODA Rapid (18.000; +6,6 %) 
SKODA Fabia (16.500; +9,5 %) 
SKODA Yeti (7.200; -30,8 %) 
SKODA Superb (7.800; +4,4 %) 
SKODA Roomster (2.900; +1,2 %) 
SKODA Citigo (Verkauf nur in Europa: 3.300; -15,7 %) 

Pressekontakt:

Karel Müller
Neue Medien
Telefon: +49 6150 133 115
E-Mail: Karel.Mueller@skoda-auto.de

Berlin (ots) – „Der BACB blickt auf ein außerordentlich erfolgreiches Jahr 2014 zurück“, darauf wies der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Thomas Dankwart, in der Mitgliederversammlung am 7. Mai 2015 hin. Als einziges Business Angels-Netzwerk in Deutschland evaluiert der BACB seit 2008 seine Arbeit in einer jährlichen Befragung seiner betreuten Gründer und Unternehmer. Das Ergebnis 2014 war ausgesprochen erfolgreich: 27 Gründer und Unternehmer in der Region erhielten rund 9 Mio. EUR Kapital – sowohl als direkte Beteiligungen von den Business Angels oder ihren Netzwerkpartnern als auch durch die Vorbereitung und Begleitung der Finanzierungsprozesse bei Banken und VC-Gesellschaften. „Das ist das bisher beste Ergebnis seit Gründung des Vereins“ so Dankwart. „und für alle unsere Business Angels Ansporn, um sich noch intensiver auf die Arbeit mit interessanten und innovativen Start ups zu konzentrieren! Das vorliegende Evaluierungsergebnis zeigt, dass wir das besonders gut können und damit einen wertvollen Beitrag für die Gründerhauptstadt Berlin leisten!“

Die Berliner Business Angels Bewegung wurde 1999 von Personen der Wirtschaft initiiert und gemeinsam mit der Investitionsbank Berlin aus der Taufe gehoben. Nach Gründung des Vereins im Jahr 2004 war das Netzwerk das erste in Deutschland, das mit seinen Mitgliedern einen eigenen Fonds auf die Beine gestellt hat.

Pressekontakt:

Vorstandsvorsitzender Thomas Dankwart, E-Mail: dankwart@bacb.de; 
presse@bacb.de
Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V.
Alt Moabit 91d, 10559 Berlin
T +49 (0) 30 49 39 1887
www.bacb.de

Am 20. Mai 2015 findet die Visualize Your World Konferenz in Mainz statt. MEHRWERK und Qlik zeigen dort die Vorteile von Self Service Business Intelligence und Datenvisualisierung mit QlikView und Qlik Sense.

Cfa56 Showimage in www.mehrwerk-ag.de

MEHRWERK und Qlik laden am 20. Mai zur Visualize Your World Konferenz 2015 in die Rheingoldhalle Mainz ein. Dort können Sie MEHRWERK als führenden Qlik Elite Solution Provider sowie als Platin-Sponsor der Konferenz im persönlichen Dialog kennenlernen. Die Veranstaltung dient Kunden und potenziellen Anwendern von Business Intelligence mit QlikView und Qlik Sense und bietet eine vielfältige Auswahl an Themen, Vorträgen sowie Workshops für Qlik-Interessenten.
Auf dem Anwenderkongress haben Gäste die Möglichkeit, den Bericht der Firma EMAG Holding – ein international agierender Maschinen und Anlagenbauer – mit dem Referenten Christian Haug mitzuerleben. Der MEHRWERK Kunde EMAG setzt unternehmensweit auf Analysen und Business Intelligence mit QlikView. Das Maschinenbauunternehmen gibt aus diesem Grund unter dem Titel “QlikView@Work bei EMAG” Einsichten in die vielfältigen Anwendungen der Qlik-Applikationen in den Bereichen Einkauf, Service, Produktion, Vertrieb, Personal und Controlling. Durch die Nutzung von QlikView, bereitgestellt durch MEHRWERK, konnten signifikante Verbesserungen in etlichen Bereichen wie z.B. Qualität, Lagerhaltung von Material und Maschinen sowie eine genauere Produktionsplanung.

Außerdem bietet die Visualize Your World Konferenz in Mainz eine Vielzahl weiterer Anwendungsszenarien und Kundenvorträge. Dabei werden Management Dashboards, Analysen und Reporting-Möglichkeiten für alle Unternehmensbereiche vorgestellt, sodass Interessenten erfahren, wie Vertrieb, Produktion, Logistik, Controlling, Service und weitere Abteilungen von QlikView und Qlik Sense profitieren können.

Die Lösungen überzeugen durch ihre einfache und intuitive Bedienung, des Weiteren werden kürzeste Antwortzeiten auch bei sehr großen Datenmengen erzielt. Für bessere Transparenz über Daten aus verschiedenen Quellen hinweg, z.B. aus SAP, Microsoft, Oracle und anderen Systemen, können Anwender einfach und schnell Qlik Analysen erstellen. MEHRWERK liefert ihnen dabei nicht nur die Software, sondern bietet auch die Wartung, Business- technischen Content sowie Beratungsleistungen an.
Kommen Sie am 20.Mai mit QlikView-Experten, Partnern und Anwendern ins Gespräch – die Anmeldung zu der kostenfreien Veranstaltung ist direkt über MEHRWERK möglich.Anmeldung zur Veranstaltung VYW Mainz 20. Mai 2015

Über MEHRWERK:
MEHRWERK, deutschlandweit einer der größten Qlik Partner mit Sitz in Karlsruhe und Büros in Düsseldorf und München, ist ein unabhängiger Lösungsanbieter zur Geschäftsablaufoptimierung für Fertiger, Dienstleister und den Handel. Die Verbesserung und Kostensenkung von SAP basierten Abläufen ist das Kerngeschäft der Mehrwerk AG. Die Geschäftsprozess- und Softwarespezialisten bieten erstklassige Zusatzlösungen für alle Bereiche des Unternehmens. Zu den Kunden von MEHRWERK zählen u.a. führende deutsche Unternehmen wie Allweiler, CeramTec, Hager Elektro, Hansgrohe, Hauni, IWIS Ketten, Karl Storz, Metallwarenfabrik Wanzl, nolte Home Studio, Staedtler Mars, Südwestrundfunk, TRUMPF, Vollmer Werke, Zarges und Zollner Elektronik.

Kontakt
Mehrwerk AG
Ralf Feulner
Haid-und-Neu-Straße 7
76131 Karlsruhe
0721/4990019
rf@mehrwerk-ag.de
http://www.mehrwerk-ag.de

Ein Artikel von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Aus einer Pressemitteilung von Siemens vom 7.5.2015 ergibt sich, dass der Konzern den Wegfall von 2200 Stellen plant (oder 2900, eindeutig konnte ich das der Pressemitteilung Stand 10:00 Uhr am 7.5.2015 von siemens.com nicht entnehmen). 4500 Stellen weltweit sollen laut der Pressemitteilung weltweit gestrichen werden, davon nach aktuellem Stand rund 2200 Arbeitsplätze in Deutschland. Im Februar 2015 hatte Siemens angekündigt, 7800 Arbeitsplätze weltweit (rund 3300 davon in Deutschland) zu streichen, um Verwaltungsfunktionen zu straffen. Nach abgeschlossenen Gesprächen mit Arbeitnehmervertretern wurde die Zahl auf 2900 Stellen in Deutschland gesenkt.

Unabhängig davon, ob es nun 2200 oder 2900 Arbeitnehmer trifft: Hart wird es für viele Siemens-Mitarbeiter. Was müssen Mitarbeiter in Unternehmen, die grundsätzliche Umstrukturierungen vornehmen, beachten?

Abfindungszahlung für Aufhebungsvertrag

Arbeitgeber versuchen häufig bereits vor der Einleitung von Maßnahmen zur Umstrukturierung, Arbeitnehmer dazu zu bewegen, das Arbeitsverhältnis einvernehmlich gegen Zahlung einer Abfindung zu beenden. In der Regel werden hier auch Abfindungen in stattlicher Höhe gezahlt. Arbeitnehmer sollten sich trotzdem über die drohenden Nachteile im Klaren sein, die eine solche Vereinbarung mit sich bringen kann.

Zum einen kann die Höhe der Abfindung leiden, zum anderen können hinsichtlich des Arbeitslosengeldes Probleme auftreten. Wenn es zum außergerichtlichen Abschluss eines Aufhebungsvertrages kommt, kann eine Sperrzeit oder sogar das Ruhen des Arbeitslosengeldanspruchs drohen, wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird.

Solche Nachteile sind besonders deshalb ärgerlich, weil sie durch einfache Maßnahmen vermieden werden könnten. Insbesondere wenn Arbeitgeber Zeitdruck aufbauen, sollte man als Arbeitnehmer hellhörig werden. Ein ordentliches Angebot kann in Ruhe geprüft werden. Insofern verhält es sich nicht anders als beim klassischen Haustürgeschäft. Immer dann wenn Eile und Zeitnot ins Spiel kommen, ist besondere Vorsicht geboten.

Sozialplan kein Gesetz

Ein bestehender Sozialplan stellt regelmäßig eine gute Mindestabsicherung für die betroffenen Arbeitnehmer dar. Trotzdem kann im Wege der Verhandlung oder bei einer Kündigung durch eine Kündigungsschutzklage noch mehr für den Arbeitnehmer herausgeholt werden.

Je größer ein Unternehmen und je bedeutsamer der Arbeitsplatz, umso höher wird das Interesse des Arbeitnehmers sein, an dem Arbeitsverhältnis festzuhalten. Entsprechend sollte man sich dann möglichst teuer verkaufen.

Beendigungskündigung

Die Arbeitnehmer, die eine Beendigungskündigung erhalten, sollten dagegen mit einer Kündigungsschutzklage vorgehen. Das ist meist auch sinnvoll, wenn ein Sozialplan existiert.

Auch wenn es dem Arbeitnehmer nach Erhalt einer Kündigung regelmäßig auf eine Abfindung ankommt, muss zunächst Kündigungsschutzklage erhoben werden. Was ist das für eine Klage, welche Besonderheiten sind zu beachten?

Die Kündigungsschutzklage ist eine Feststellungsklage. Der Antrag lautet z.B.: Es soll festgestellt werden, dass das Arbeitsverhältnis des Arbeitnehmers mit dem Arbeitgeber durch die Kündigung vom … (genaues Datum, bei mehreren Kündigungen: jede einzeln aufführen) nicht aufgelöst worden ist.

Gute Erfolgsaussichten für eine Kündigungsschutzklage bestehen regelmäßig für diejenigen Arbeitnehmer, für die das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist. Das setzt voraus, dass der Arbeitnehmer länger als sechs Monate ohne Unterbrechung im Betrieb oder Unternehmen beschäftigt gewesen ist und dass dort regelmäßig mehr als zehn Arbeitnehmer insgesamt beschäftigt werden.

Inhalt der Klage muss die Bezeichnung der Parteien und des Gerichts, die bestimmte Angabe des Gegenstandes mit einer Begründung, sowie ein bestimmter Antrag sein (s.o.).

Wichtige Frist: Die Klage muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung beim Arbeitsgericht eingegangen sein.

Ist die Klage bei Gericht eingegangen, so findet zunächst eine Güteverhandlung statt. In den meisten Fällen endet der Kündigungsschutzprozess dann mit einem Vergleich und der Arbeitgeber zahlt dem Arbeitnehmer eine Abfindung. Wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht einigen, muss das Arbeitsgericht über die Wirksamkeit der Kündigung entscheiden. Das Gericht wird der Kündigungsschutzklage stattgeben, wenn die Kündigung sozialwidrig oder aus anderen Gründen unwirksam ist. Dann besteht das Arbeitsverhältnis fort.

Inhalt des Arbeitsverhältnisses wird geändert:

1. Zuweisungen neuer Arbeitsaufgaben, Versetzung usw.

Soweit der Arbeitgeber nach dem Arbeitsvertrag ein entsprechendes Weisungsrecht hat, kann er dem Arbeitnehmer auch einfach neue Tätigkeiten zuweisen. Häufig wollen Arbeitnehmer sich auch gar nicht gegen Änderungen wehren, weil sie deren Brisanz für die Zukunft nicht erkennen.

Folgender Fall, den ich in der Vergangenheit bei anderen größeren Unternehmen häufiger erlebt habe:

Der Arbeitgeber schickt alle Mitarbeiter, die er langfristig nicht benötigt, in eine bestimmte Abteilung. Diese arbeiten dort längere Zeit an einem mehr oder weniger nutzlosen Projekt. Die Arbeitnehmer werden unzufrieden und bewerben sich teilweise weg. Die Arbeitnehmer, die nichts finden, verbleiben in dieser Abteilung. Irgendwann wird diese Abteilung geschlossen und den in der Abteilung befindlichen Mitarbeitern wird betriebsbedingt gekündigt. Im Rahmen der sozialen Auswahl wird dann vom Arbeitgeber argumentiert: Nur diese Arbeitnehmer dieser Abteilung sind miteinander vergleichbar.

2. Änderungskündigungen

Will der Arbeitgeber eine Änderung der Arbeitsbedingungen erreichen (z.B. die Erledigung einer neuen Aufgabe oder die Reduzierung des Arbeitsentgelts), wird er zunächst prüfen, ob er dies kraft seines Weisungsrechts anordnen kann.

Lässt der Arbeitsvertrag eine solche Anordnung nicht zu, bleibt die Möglichkeit einer einvernehmlichen Änderung. Hierfür muss der Arbeitnehmer aber zustimmen. Zustimmen wird ein Arbeitnehmer regelmäßig nur, wenn sich die Bedingungen verbessern.

Weigert sich der Arbeitnehmer, bleibt nur die Änderungskündigung. Das ist eine Kündigung des Arbeitsvertrages, verbunden mit dem Angebot an den Arbeitnehmer, das Arbeitsverhältnis zu geänderten Bedingungen fortzusetzen, falls er sich mit den neuen Arbeitsbedingungen einverstanden erklärt.

Inhalt einer Änderungskündigung

Die Änderungskündigung besteht aus

1. einem Änderungsangebot, in welchem die künftig gewollten Arbeitsbedingungen genau formuliert sind und

2. einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses, die zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen soll, wenn sich der Arbeitnehmer mit dem Änderungsangebot nicht einverstanden erklärt.

Wirksamkeit einer Änderungskündigung

Die Änderungskündigung muss daher alle rechtlichen Anforderungen erfüllen, die auch sonst bei einer Kündigung zu beachten sind. Soweit das Kündigungsschutzgesetz auf das Arbeitsverhältnis Anwendung findet, sind die Hürden ähnlich hoch wie bei einer Beendigungskündigung. Auch die Änderung der Arbeitsbedingungen muss sozial gerechtfertigt sein.

Wenn das Angebot des Arbeitgebers nur ein einziges unzulässiges Änderungsverlangen enthält, ist die gesamte Änderungskündigung unwirksam.

Die Kündigung kann dem Änderungsangebot nachfolgen. Es ist grundsätzlich auch zulässig, das Änderungsangebot in das Kündigungsschreiben aufzunehmen. Wenn das Änderungsangebot erst nach der Kündigung ausgesprochen wird, ist die gesamte Änderungskündigung unwirksam.

Die Kündigungsfrist ist einzuhalten, wenn nicht – ausnahmsweise – eine außerordentliche fristlose Änderungskündigung erlaubt sein sollte.

Reaktion des Arbeitnehmers bei Erhalt einer Änderungskündigung

Der Arbeitnehmer hat bei Erhalt der Änderungskündigung folgende Möglichkeiten:

1. Der Arbeitnehmer kann der vom Arbeitgeber gewünschten Änderung der Arbeitsbedingungen zustimmen. Das Arbeitsverhältnis wird dann zu den geänderten Arbeitsbedingungen fortgesetzt.

2. Der Arbeitnehmer kann die vom Arbeitgeber gewünschte Änderung der Arbeitsbedingungen aber auch unter dem Vorbehalt annehmen, dass die Änderung der Arbeitsbedingungen nicht sozial ungerechtfertigt ist. Diesen Vorbehalt muss der Arbeitnehmer innerhalb der Kündigungsfrist – also innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung – gegenüber dem Arbeitgeber erklären. Der Arbeitnehmer muss außerdem innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung eine Änderungsschutzklage beim Arbeitsgericht erheben und die Feststellung verlangen, dass die Änderung der Arbeitsbedingungen sozial ungerechtfertigt ist. Gewinnt der Arbeitnehmer die Änderungsschutzklage, besteht das Arbeitsverhältnis zu unveränderten Bedingungen fort. Verliert der Arbeitnehmer, besteht sein Arbeitsverhältnis zu den geänderten Arbeitsbedingungen fort.

3. Der Arbeitnehmer kann die Änderung der Arbeitsbedingungen ablehnen. Er kann innerhalb einer Frist von drei Wochen ab Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage erheben. Gewinnt der Arbeitnehmer die Kündigungsschutzklage, besteht das Arbeitsverhältnis zu unveränderten Arbeitsbedingungen fort. Verliert der Arbeitnehmer, ist das Arbeitsverhältnis beendet.

Bewertung der Varianten

Variante 1: Diese Variante bedeutet einen Verzicht des Arbeitnehmers auf seine Rechte. Trotzdem kann das sinnvoll sein. In einem Kleinbetrieb in dem das Kündigungsschutzgesetz ohnehin nicht gilt, könnte ein Arbeitgeber sonst vielleicht auf den Gedanken kommen, dem widerspenstigen Arbeitnehmer eine Beendigungskündigung zu geben.

Variante 2: Diese Variante ist in der Regel die Beste, weil sie dem Arbeitnehmer die beste Verhandlungsposition bietet und damit eine gute Ausgangslage für einen Vergleich.

Variante 3: Kann sinnvoll sein, wenn die Änderungskündigung mit einer Vergütungsherabsetzung verbunden ist und man für den Fall ihrer Wirksamkeit lieber komplett auf das Arbeitsverhältnis verzichten will. Nimmt man in einem solchen Fall die Änderungskündigung unter Vorbehalt an (Variante 2) ist das gefährlich. Man muss im Falle der Wirksamkeit unter Umständen selber kündigen und handelt sich dadurch Ärger bei der Bundesagentur (Sperrzeit) ein.

Vorsicht Falle: Frist für die Reaktion des Arbeitnehmers

Der Arbeitgeber kann (und sollte) dem Arbeitnehmer eine Frist für die Annahme des Änderungsangebotes setzen. Diese darf nicht kürzer als drei Wochen sein, andernfalls wird sie entsprechend angepasst. Setzt der Arbeitgeber keine Frist, sollte der Arbeitnehmer trotzdem sicherheitshalber innerhalb der Drei-Wochen-Frist reagieren, auch wenn er das Änderungsangebot ohne Vorbehalt annehmen will. Lässt der Arbeitnehmer zu viel Zeit verstreichen, ist seine Erklärung wirkungslos. Das Arbeitsverhältnis endet dann.

Wenn der Arbeitnehmer die Annahme unter Vorbehalt nicht direkt gegenüber dem Arbeitgeber, sondern in der Kündigungsschutzklage erklärt, besteht die Gefahr, dass die Erklärung dem Arbeitgeber verspätet zugeht, da die Klage dem Arbeitgeber erst durch das Gericht zugestellt werden muss.

Fachanwaltstipp für Arbeitnehmer:

Das Vorgehen gegen eine Kündigung lohnt sich in Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern nahezu immer. Wenn auch das Arbeitsverhältnis meist nicht gerettet werden kann: Zumindest eine Abfindung in Höhe eines halben Bruttomonatsgehalts pro Jahr der Beschäftigung (manchmal auch sehr viel mehr) ist regelmäßig drin. Auch wenn ein Sozialplan besteht, rate ich fast immer zur Kündigungsschutzklage. Meist können die Bedingungen der Beendigung deutlich verbessert und die Abfindung aufgestockt werden. Auch Änderungen der Arbeitsbedingungen sollte man auf ihre Wirksamkeit hin prüfen lassen. Hat man zugestimmt, ist später nichts mehr zu retten.

7.5.2015

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