Das Hamburger Empire Riverside Hotel ist eine architektonische Meisterleistung. So sieht es die Jury des „Royal Institute of British Architects (RIBA)“, welche jährlich mit den RIBA Awards die höchsten britischen Architekturpreise verleiht. Am 27. Juni wurde der RIBA European Award an das Empire Riverside Hotel und dessen Architekten „David Chipperfield Architects“ verliehen.

Im Rahmen eines großen Festakts unter Anwesenheit von mehr als 700 Gästen nahm Bauherr und Hotel-Geschäftsführer Andreas Fraatz zusammen mit Christoph Felger, Design Director bei „David Chipperfield Architects“, den Preis in London entgegen. Das Architekturbüro zeichnete sich sowohl für die Außenfassade als auch das Innendesign des neuen Lifestylehotels oberhalb der St.-Pauli-Landungsbrücken verantwortlich. „Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung. Sie zeigt, dass das Empire Riverside Hotel in seiner Bauweise etwas besonderes ist“, so Fraatz.

Der Preis für das Empire Riverside Hotel ist bereits der 13. RIBA Award für David Chipperfield und seine Architekten. Weitere namhafte Gebäude, für die der Architekt am 27. Juni in London die Ehrung erhielt, sind die Galerie Am Kupfergraben 10 in Berlin und das BBC-Scotland-Gebäude in Glasgow. Neben dem Empire Riverside Hotel erhielten unter anderem das Wembley Stadion in London, Großbritannien (Architekturbüros Foster + Partners und Hok Sport), den RIBA National Award sowie das Museum of Contemporary Art in Denver, USA (Architekturbüro Adjaye/Associates), den RIBA International Award.

Tony Chapman, Vorsitzender der RIBA-Jury, begründete die Entscheidung der britischen Juroren damit, dass der Besucher vom Hoteleingang über die für das Empire Riverside Hotel typischen Flure und Zimmer bis zur einzigartigen Hotelbar auf dem Dach des Hauses immer wieder herausragende Stil- und Architekturelemente erlebe, die im Gedächtnis bleiben würden.

Die Besonderheit des 20-stöckigen Empire Riverside Hotel ist seine auffällige Bronze-Glas-Fassade. Für dieses weithin sichtbare Markenzeichen wurden 120 Tonnen Baubronze auf einer Fläche von 8900 Quadratmetern verbaut. Zudem wurden 6300 Quadratmeter an Sicherheitsglas installiert. „Besonders beliebt bei den Gästen sind die raumhohen Panoramafenster, die einen geradezu spektakulären Blick auf den Hafen, die Elbe und die Hamburger City ermöglichen“, so Tim Henrik Göhring, Direktor Geschäftsentwicklung des Hotels. Und auch beim Innendesign des Gebäudes legte der Architekt viel Wert auf Details: Ob die Showküche im Restaurant waterkant, der edle Terrazzoboden in allen öffentlichen Bereichen oder die 151 Bronzelamellen, die die Decke des „Ballroom“ verzieren, das Interieur verwandelt das Empire Riverside Hotel in ein einzigartiges Glanzstück.

Dieses bietet seinen Gästen auch hinsichtlich der Ausstattung nur das Beste: Die 328 Zimmer und Suiten sind zeitlos elegant und modern eingerichtet. Sie alle verfügen über extragroße Betten (2mal2,10 Meter), Flatscreen-TV, einen Highspeed-Internetzugang, eine Minibar und einen Safe. Gäste der Juniorsuiten können darüber hinaus gar ein Bad in der separaten Badewanne mit Hafenblick genießen. Zusätzlich stehen für die Gäste unter anderem hochmoderne Konferenzräume, das Restaurant waterkant, die Lobby-Bar David’s mit der daran anschließenden Kamin-Lounge, ein Spa-Wellness-Bereich und eine eigene Tiefgarage mit 240 Stellplätzen bereit.

Ein Besuch der angesagten Lounge und Bar „20up“ in der 20. Etage des Hotels ist ein Highlight für jedermann. Innerhalb kürzester Zeit avancierte die 240 Quadratmeter große Location in 90 Meter Höhe über den Elblauf zu einem der beliebtesten Treffpunkte der Hansestadt. Ein Blickfang sind aber nicht nur die sieben Meter hohen Panoramafenster der Bar, sondern auch das Interieur, für das Chipperfield selbstverständlich nur edle Materialien verwendete. Der über 20 Meter lange Tresen besteht aus schwarzem Kunststein und die Wände erregen mit ihrem Bronzegewebe die Aufmerksamkeit der Gäste. Seit der Eröffnung des „20up“ im Dezember 2007 statteten bereits fast 150.000 Personen der trendigen Bar einen Besuch ab. Auch Persönlichkeiten wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, Moderator Jörg Pilawa und Sänger Udo Jürgens genossen schon das exklusive Ambiente dieser Location.

Der Name Chipperfield ist heute mit zahlreichen bekannten Bauwerken verbunden. So entwarf der Stararchitekt, der über Büros in London, Berlin, Mailand und Shanghai verfügt, beispielsweise das River and Rowing Museum in Henley-on-Thames und das Bryant Park Hotel in New York. Für das Literaturmuseum der Moderne in Marbach am Neckar wurde er unter anderem mit dem RIBA Stirling Prize und dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnet. Zu den aktuellen Projekten Chipperfields zählt der Wiederaufbau des Neuen Museums sowie der Neubau eines Eingangsgebäudes auf der Berliner Museumsinsel.

Web: empire-riverside.de

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