
John Irving
Für Bestsellerautor John Irving hat das Schreiben keinen wirksamen therapeutischen Effekt. Im Interview mit dem Magazin myself erklärt er:
“Wenn, dann scheint es nicht zu funktionieren, weil alle zwölf Bücher sich inhaltlich doch stark ähneln. Man hat als Schriftsteller zum Glück nur eine begrenzte Anzahl von Albträumen, die man immer wieder verarbeitet.”
Die Romane des 68-jährigen drehen sich meistens um die Kindheit, fehlende Elternteile und Sexualität. Irving steht dazu, immer wieder die gleichen Themen zu bemühen.
“Ach, Shakespeare, Sophokles oder Irving – jeder hat sein Metier.” Eines seiner Metiers ist auch das Kochen, für das leibliche Wohl der Familie ist Irving seit langem allein zuständig: “Ich habe mich an den Herd gestellt, weil es mir leicht fiel. Schließlich habe ich zu Hause gearbeitet. Meine Frau hat Kochen als Strafe empfunden, weil ihre Mutter immer darüber gejammert hat.”
Kein Verständnis hat der Schriftsteller für antriebslose Menschen: “Ich kann keine faulen Menschen ertragen. Wenn ich meinen Kindern etwas auf den Weg gegeben habe, dann, dass es gut ist, wenn man viel zu tun hat. Grund zur Sorge hat man erst, wenn man wenig zu tun hat.”
Das gesamte Interview mit John Irving lesen Sie in der neuen Ausgabe von myself, die heute erscheint.
Foto: Wikimedia Commons – Mariusz Kubik / Web: myself.de












