Ruhiger Schlaf für Tierfreunde

Von presse am 16 - Mai - 2015  NEWS ALERT ABO

Seidentraum startet Crowdfunding-Kampagne für Bettwäsche aus gewaltfreier Seidenzucht

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Erholsamer Schlaf ist die Voraussetzung, um den Anforderungen unseres oft stressigen Alltags gerecht zu werden. Seide ist die hautfreundlichste Naturfaser und wird als “Köningin unter den Naturfasern” bezeichnet. Die außerordentlichen Egenschaften von Seide sind die hohe Feuchtigkeitsaufnahme (z.B. bei nächlichem Schwitzen),Haltbarkeit und Elastizität und ihre temperaturausgleichende Wirkung im Sommer wie im Winter. Sensible Menschen schätzen außerdem das geschmeidige Gefühl reiner Seide auf ihrer Haut und ihre wohltuende Wirkung. Ärzte empfehlen besonders bei Hautproblemen die Verwendung von Seidentextilien (z. B. bei Neurodermitis von Kleinkindern).

Seidentraum, der Spezialist für Bioseide, will die erste Kollektion Bioseiden-Bettwäsche aus Peace Silk auf den Markt bringen. Peace Silk nennt man die Seide aus gewaltfreier Seidenzucht in Indien. Gegenüber der herkömmlichen Methode, die von der Raupe gesponnenen Kokons zu trocknen und damit die Verwandlung zum Seidenfalter zu verhindern, werden bei Peace Silk die Seidenfäden erst abgehaspelt, wenn der Falter geschlüpft ist. So wird das Leben von Millionen von Seidenraupen geschützt.

In Zusammenarbeit mit seinem indischen Partner und dem Projekt COCCCON will Matias Langer, der Inhaber von Seidentraum, die besonders breiten Seidenstoffe für Bettbezüge in Jharkhand anfertigen lassen. Um die notwendigen Mindestmengen für die Produktion zu erreichen, führt Langer eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform ONEPLANETCROWD.DE durch. Dort können Unterstützer sich an der Anschubfinanzierung beteiligen und gleichzeitig zu Vorzugspreisen die edle Peace-Silk-Bettwäsche ordern. Von jedem verkauften Bettwäsche-Set wird ein Teil des Erlöses an ein Kinder- und Rehabilitationszentrum in Jharkhand gespendet. So versucht Langer eine nachhaltige und umweltfreundliche Produktion mit sozialer Verantwortung zu verbinden.

Mehr Infos unter http://bit.ly/Peacesilk

Seidentraum – Dr. Matias Langer
Karl-Friedrich-Str. 1
04316 Leipzig
Deutschland
T +49-341-3314052
F +49-0341-3314072

Start Up gegründet 2011 in Leipzig

Import und Vertrieb von nachhaltig und fair produzierten Textilien aus Seide, Versand im Groß- und Einzelhandel, Damenoberbekleidung und Babykleidung aus reiner Seide

Seidentraum versteht sich als kompetenter Partner für Designer, Schneider, Textilschaffende, Einzelhändler und für Endverbraucher

Zertifiziert nach GOTS von CERES-0142
Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien

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Seidentraum
Dr. Matias Langer
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Vermieter sollten Mietverträge an neue Rechtslage anpassen

Fbda8 Showimage in Immer Ärger mit den SchönheitsreparaturenIhr freundliches Maklerbüro in Dortmund

Dr. Hetmeier Immobilien rät Vermietern, die Schönheitsreparaturklauseln in Mietverträgen an die neue Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anzupassen. Schönheitsreparaturen betreffen vor allem die Frage, wer bei einem Mieterwechsel tapezieren und streichen muss. Zwei Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 18. März 2015 haben die Rechte der Mieter gestärkt und die Position der Vermieter verschlechtert.

Die in der Praxis wichtigste Änderung der höchstrichterlichen Rechtsprechung betrifft die Vermietung unrenovierter Wohnungen. “Wer eine Wohnung unrenoviert vermietet, darf die Schönheitsreparaturen nicht mehr auf den Mieter abwälzen. Schönheitsreparaturklauseln sind in diesem Falle jedenfalls in Wohnungsmietverträgen unwirksam. Vermieter sollten daraus den Schluss ziehen, Wohnungen grundsätzlich nur noch renoviert zu vermieten. Wer eine renovierte Wohnung anbietet, kann weiterhin die Schönheitsreparaturen auf den Mieter abwälzen. Und er verbessert ganz nebenbei seine Chancen, einen seriösen und solventen Mieter für die Wohnung zu finden.”

In einer weiteren Entscheidung hat der Bundesgerichtshof die sog. Quotenabgeltungsklausel gekippt. Mieter müssen nicht mehr anteilig Renovierungskosten zahlen, wenn sie vor einer vereinbarten Renovierungsfrist ausziehen. Das ist nach Auffassung des Bundesgerichtshofs eine unangemessene Benachteiligung des Mieters. Auch solche Klauseln sind nunmehr unwirksam. Dagegen hilft nur eines: “Streichen Sie solche Klauseln aus Ihren Mietverträgen”, rät Maklerin Dr. Marita Hetmeier.

“Das Vermietungsgeschäft wird für private Vermieter immer unerfreulicher. Ständig ändert sich die Rechtslage, meist zulasten der Vermieter. Überall lauern juristische Fallstricke und Risiken.” Dr. Hetmeier berät und unterstützt Vermieter in allen Phasen des Vermietungsgeschäfts, von der Vermietungsanzeige in der Tageszeitung und im Internet bis zur Auswahl des Mieters und bei der – praktischen – Gestaltung des Mietvertrages: “Wir sind nicht nur Makler, sondern auch selbst Vermieter. Wir sprechen die Sprache unserer Kunden.”

Dr. Marita Hetmeier

Dr. Hetmeier Immobilien ist ein junges, schnell wachsendes Maklerunternehmen in Dortmund. Das Büro erbringt alle klassischen Maklerdienstleistungen. Wir vermitteln Ihnen Käufer oder Mieter für Ihre Immobilien, erbringen Beratungsdienstleistungen und übernehmen im Einzelfall auch die Verwaltung Ihrer Immobilie. Wenn Sie als Käufer oder Mieter eine Immobilie suchen, sind wir ebenfalls gerne behilflich. Unsere aktuellen Kauf- und Mietangebote finden Sie auf unserer website. Fragen Sie gerne auch nach weiteren Angeboten. Die Preise richten sich nach der in Anspruch genommenen Dienstleistung. Wichtig für Sie: Das Maklerhonorar ist ein Erfolgshonorar. Wenn Sie uns beauftragen, einen Käufer oder Mieter für Ihre Immobilie zu vermitteln, zahlen Sie Maklerprovision nur und erst dann, wenn der Kaufvertrag oder Mietvertrag mit Ihrem Vertragspartner erfolgreich unter Dach und Fach ist. Wir bieten Ihnen umfassenden Service. Bei der Suche nach einem Käufer oder Mieter für Ihre Immobilie setzen wir auf professionelles Marketing im Internet und in den Printmedien. Wir legen großen Wert auf aussagekräftige Exposes mit professionell fotografierten Lichtbildern Ihres Immobilienangebots. Wir besitzen in Dortmund ein größeres eigenes Immobilienportfolio und wissen, worauf es bei der Vermarktung von Immobilien ankommt. Auf meiner Internetseite finden Sie allgemeine Informationen zum Maklerbüro Dr. Hetmeier Immobilien und stets aktuelle Kauf- und Mietangebote. Schauen Sie mal rein…

Kontakt
Dr. Hetmeier Immobilien
Marita Hetmeier
Mallinckrodtstraße 62
44145 Dortmund
0231.3959311
info@hetmeier-immobilien.de
http://www.hetmeier-immobilien.de

Berlin (ots) – Die Vorsitzende des Bundestags-Verbraucherausschusses, Renate Künast, setzt sich für mehr Verbraucherschutz bei Tattoostudios ein. „Tätowierstudios sollten verbindliche und einheitliche Hygienevorschriften einhalten“, sagte die Grünen-Politikerin dem Tagesspiegel am Sonntag. Besonderen Handlungsbedarf sieht die Ex-Verbraucherministerin bei den Tätowierfarben. „Hier gibt es bislang keine ausreichenden Hinweise, wie die einzelnen Stoffe, die durch die Tätowierung in die Haut gebracht werden, wirken“, betonte Künast. Sie plädiert für eine Positivliste, wie sie auch das Bundesinstitut für Risikobewertung vorschlägt. „Es muss klar geregelt werden, welche Farbmittel benutzt werden dürfen!“, fordert Künast. Auch Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) setzt sich für strengere Vorgaben für Tätowiermittel ein und hat EU-Verbraucherkommissarin Vera Jourova aufgefordert, eine EU-weite Lösung auf den Weg zu bringen. Nach Informationen des Tagesspiegels am Sonntag haben bei einem Treffen von Vertretern der Mitgliedstaaten Anfang Mai alle Länder außer Zypern und Lettland für strengere Regeln votiert. Dennoch zögert Brüssel. „Die Kommission hat noch keine Position bezogen“, sagte ein Vertreter der EU-Kommission dem Tagesspiegel am Sonntag. Man wolle zunächst die Beratungen einer Expertengruppe abwarten, die sich mit dem Thema beschäftigt. Die will bis März nächsten Jahres liefern. In Deutschland sind neun Millionen Menschen tätowiert. Wer ein Tätowierstudio eröffnen möchte, braucht lediglich einen Gewerbeschein. Sachkunde oder Kenntnis von Hygienevorschriften muss man nicht vorweisen.

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Berlin (ots) – Jeder zweite 50- bis 80-Jährige findet neue Wohn- und Versorgungsformen im Pflegefall ansprechend. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im aktuellen Pflege-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Demnach steht rund die Hälfte der Befragten „Betreutem Wohnen“ oder dem Leben im „Mehrgenerationenhaus“ aufgeschlossen gegenüber. Zwei von fünf Befragten sehen in „Senioren-WGs“ oder in einer guten „24-Stunden-Pflege“ im heimischen Umfeld eine attraktive Perspektive. „Eine differenzierte Versorgungslandschaft, die sich an den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen orientiert, ist immer mehr gefragt. Dieser Trend wird sich durch die generelle Zunahme der Pflegebedürftigkeit weiter verstärken“, sagte WIdO-Geschäftsführer und Mitherausgeber des Pflege-Reports, Prof. Klaus Jacobs.

Für den erstmals erscheinenden Pflege-Report 2015 hat das WIdO eine repräsentative Bevölkerungsbefragung der Generation „50 plus“ zu Pflegealternativen zwischen Heim und Häuslichkeit durchgeführt. Demnach sind die alternativen Wohn- und Versorgungsformen „Betreutes Wohnen“, „Mehrgenerationenhaus“, „Senioren-WG“ und „24-Stunden-Pflege“ den meisten über 50-Jährigen bekannt (89 bis 97 Prozent). Jeder zweite der Befragten hat sich mit „Betreutem Wohnen“ schon näher beschäftigt (52 Prozent), bei den anderen drei Formen ist es rund jeder Dritte (Mehrgenerationenhaus: 37 Prozent, Senioren-WG: 31 Prozent, 24-Stunden-Pflege: 29 Prozent).

Die Umfrage zeigt, dass bei einem Großteil der Befragten alternative Wohn- und Versorgungsformen auf Sympathie stoßen. Mit dem „Betreuten Wohnen“, das für 54 Prozent der Generation „50 plus“ attraktiv ist, werden insbesondere eine professionelle Pflege und gute medizinische Versorgung verbunden. Im „Mehrgenerationenhaus“ (52 Prozent Attraktivität) sieht jeder Zweite einen attraktiven sozialen Rahmen der gegenseitigen Unterstützung von Jung und Alt. Die „24-Stunden-Pflege“ (41 Prozent Attraktivität) steht für die Chance eines professionellen pflegerischen und medizinischen Arrangements im häuslichen Umfeld, allerdings um den Preis des ständigen Zusammenlebens mit wechselnden Fremden. Und mit der „Senioren-WG“ (39 Prozent Attraktivität) verbinden die Befragten den Erhalt sozialer Kontakte und das Zusammenleben von Menschen in ähnlicher Lebenslage, aber auch die Gefahr, dass diese Gemeinschaft mit Alten alt macht (Tabelle 1).

Noch deutlich ausgeprägter sind die Attraktivitätswerte der neuen Wohn- und Versorgungsformen bei den jüngeren Menschen der Generation „50 plus“. So erreichen etwa die Werte bei den 50- bis 60-Jährigen für das Mehrgenerationenhaus 58 Prozent und für die Senioren-WG 48 Prozent. Prof. Adelheid Kuhlmey von der Charité Berlin und Mitherausgeberin des Pflege-Reports 2015: „Die mit Abstand bevorzugte Versorgungsform bleibt weiterhin die häusliche Pflege in der angestammten Wohnumgebung durch vertraute Angehörige. Umso bemerkenswerter ist die wachsende Offenheit, die insbesondere die Jüngeren der Generation „50 plus“ den neuen Formen von Pflegearrangements entgegenbringen.“

Transparenz der Gesundheitsversorgung der Pflegebedürftigen

Pflegebedürftige sind oft zugleich krank und auf viele Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung angewiesen. Vor diesem Hintergrund macht der Pflege-Report 2015 die Gesundheitsversorgung der Pflegebedürftigen erstmals auf der breiten Datenbasis der AOK-versicherten Pflegebedürftigen für Deutschland transparent.

Der Blick auf die stationäre Versorgung zeigt die hohen Anteile von Pflegebedürftigen mit Krankenhausaufenthalten. Von den 60- bis 90-jährigen Pflegebedürftigen sind rd. 23 Prozent im Quartal mindestens einmal im Krankenhaus, während der Anteil bei gleichaltrigen Nicht-Pflegebedürftigen bei etwa 8 Prozent liegt (Abbildung 1). „Wenn fast jeder vierte Pflegebedürftige pro Quartal mindestens einmal im Krankenhaus landet, spiegelt das nicht nur die unterschiedlichen Krankheitslasten wider, sondern macht auch die riesige Herausforderung für das Schnittstellenmanagement zwischen Klinik und Pflege deutlich“, sagt Jacobs.

Vergleichsweise hoch ist auch der Arzneimittelverbrauch der Pflegebedürftigen. Das wird besonders deutlich anhand der Anteile von Patienten mit Polymedikation – darunter versteht man die gleichzeitige Verschreibung von fünf und mehr Wirkstoffen je Patient (Abbildung 2). Während der Polymedikationsanteil etwa bei den nicht pflegebedürftigen 60- bis 70-Jährigen bei etwas mehr als 20 Prozent liegt, beläuft er sich bei den Pflegebedürftigen auf rund 60 Prozent. Die Arzneimittelversorgung ohne unerwünschte Wirkungen ist bei Pflegebedürf-tigen entsprechend anspruchsvoll.

Pflege-Report – eine neue Publikationsreihe des WIdO

Die Bevölkerungsumfrage zu neuen Pflegearrangements und die Ergebnisse zur Gesundheitsversorgung von Pflegebedürftigen finden sich im neuen Pflege-Report 2015 des WIdO, mit dem das Institut eine neue Publikationsreihe im Schattauer Verlag startet. Der inhaltliche Schwerpunkt der ersten Ausgabe liegt auf neuen Wohn- und Versorgungsformen in der Pflege außerhalb der bisherigen Häuslichkeit. In zwölf Beiträgen namhafter Autoren werden die Potenziale von Pflegeformen zwischen Heim und Häuslichkeit vermessen, etwa in Bezug auf die Sicherung der Pflegequalität, die gezielte Gesundheitsförderung oder die soziale Teilhabe von Pflegebedürftigen. Beleuchtet werden auch die Einbindung der Angehörigen, die Rolle der Kommunen bei der Sicherung der örtlichen Pflegeinfrastruktur sowie Wege zur Sicherung des erforderlichen Personalbedarfs. Ein Blick in die Niederlande und nach Skandinavien sowie fünf Praxisbeispiele – von Senioren-Wohngemeinschaften über Wohngruppen für Demenzerkrankte bis hin zu nachbarschaftlichen Quartiersprojekten – ergänzen das breite Spektrum der Analysen.

K. Jacobs; A. Kuhlmey; S. Greß; A. Schwinger (Hrsg.):
Pflege-Report 2015
Schwerpunkt: Pflege zwischen Heim und Häuslichkeit.
ca. 265 S., kart. EUR 54,99 (D); EUR 56,60 (A) ISBN 978-3-7945-3107-3 

Pressekontakt:

Pressestelle AOK-Bundesverband
Dr. Kai Behrens
030 346 46 2309
presse@bv.aok.de

Bielefeld (ots) – Einer der profiliertesten deutschen Schauspieler, Klaus Maria Brandauer, verteidigt die deutsche politische Elite gegen den Vorwurf des Versagens. „Das ist doch ein lächerlicher Vorwurf, auch wenn er immer wiederholt wird“, sagte Brandauer der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Samstagausgabe). Die Bundesrepublik könne froh sein, dass sie eine so stabile demokratische Konstruktion geschaffen hat, so Brandauer: „Darauf darf man 70 Jahre nach Kriegsende auch durchaus mal stolz sein. Und das hätte doch ohne eine verantwortungsvolle politische Elite gar nicht gelingen können“, sagte der Schauspieler. Brandauer mahnte zugleich die soziale Verantwortung der Kunst an. „Kunst und Kultur haben für mich immer auf der Seite derer zu stehen, die nicht die Mehrheit haben – die Schwachen, die Kranken, die Diskriminierten. Grundsätzlich bin ich für jeden zu begeistern, der Sand ins Getriebe wirft. Aber ich bin nicht dafür, die Gesellschaft in die da oben und die da unten zu teilen“, so der Schauspieler.

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Neue Westfälische
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Osnabrück (ots) – Pianistin Hélène Grimaud weiß um die Gefahren des Alleinseins

„Als Pianist hat man die Tendenz, asozial zu leben“ – Besonderes Verhältnis zu Hamburg und München

Osnabrück. Die französische Pianistin Hélène Grimaud ist gern für sich – weiß aber um die Gefahren des Alleinseins. „Sehr schnell wird es leichter, allein zu sein, zu leben, wo man will, wann man will, wie man will“, sagte sie in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). „Als Pianist hat man sowieso die Tendenz, ein wenig asozial zu leben, weil man so viel Arbeit allein erledigt.“ Seit sie wieder in der Nähe von New York lebt, pflegt Grimaud deshalb den Kontakt zu einem engen Freundeskreis. „Der ist wichtig, damit ich aus meiner sehr hermetischen Blase herauskomme.“ In New York kümmert sich die Pianistin wieder verstärkt um ihr Wolf Conservation Center, einer Anlage im Norden von New York City, in der sie sich der Zucht und der Reintegration von Wölfen in ihre natürliche Umgebung widmet – allerdings erst, wenn sie längere Zeit frei hat. Deshalb wolle sie ihren „Terminkalender etwas umstellen“, wie sie sagte. „Denn wenn ich für eine Woche zu Hause bin, packe ich aus, wasche die Wäsche, zahle Rechnungen, übe für die nächste Tour, organisiere, packe den Koffer – das ist keine wirklich lange Zeit, um Raum für sich zu haben, um normal zu leben. Ich brauche wenigstens zwei Wochen – um fünf Tage zu finden, in denen ich einen anderen Rhythmus leben, mich von der Welt abkapseln kann.“ In Deutschland hat Grimaud ein besonderes Verhältnis zu Hamburg entwickelt, der Stadt von Johannes Brahms. Außerdem liebt sie Bayern: „Wegen der Berge, der Seen, überhaupt der Natur. Außerdem habe ich eines meiner ersten Konzerte in München gespielt, mit Wolfgang Sawallisch und dem Orchester der Bayerischen Staatsoper. Das Verhältnis zu einer Stadt hat viel damit zu tun, wie man sie als Künstler zum ersten Mal erlebt.“

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

















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