München (ots) – In der Affäre um Steuerbetrug beim Handel mit Emissionsrechten bei der Deutschen Bank belasten Aussagen und Mails hochrangiger Manager der Steuerabteilung die heutige Vorstandsetage um Co-Bankchef Anshu Jain. Dies geht nach Focus-Informationen aus einem Zwischenbericht einer internen Untersuchung hervor, den Anwälte der Deutschen Bank (DB) vor drei Wochen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main übermittelten.

Laut dem Report „Project Huntsman, aktuelle Beobachtungen“ hatte die englische Steuer- und Zollbehörde (HMRC) im Herbst 2009 Ermittlungen im Zusammenhang mit Umsatzsteuerbetrügereien im CO2-Handel geführt. Vor dem Hintergrund hatte der britische Fiskus sich geweigert, der englischen DB-Tochter 50 Millionen Pfund Umsatzsteuer aus den Emissionsgeschäften zu erstatten.

Der damalige Steuerchef der DB bestätigte bei einer späteren internen Befragung durch Anwälte des größten deutschen Geldhauses, dass er am 19. November 2009 seinen direkten Vorgesetzten, den Finanzvorstand Stefan Krause, „in seiner Funktion als CFO der DB in Kenntnis gesetzt“ habe. In England habe ein Tax-Manager zugleich Anshu Jain vorgewarnt. Zu jener Zeit gehörten die CO2-Geschäfte zum Komplex Investmentbanking mit Hauptsitz London, den Jain verantwortete.

In einer Mail („Vertraulich“) am 24. November 2009 an den Leiter der Vermögensverwaltung, Michele Faissola, und den heutigen IT-Vorstand, Henry Ritchotte, schlug ein englischer DB-Manager erneut massiv Alarm: Die britischen Steuerfahnder hätten Fragen bezüglich der Einbindung der Bank in einen „möglichen Umsatzsteuerschwindel“. Bisher liege zwar nichts gegen die DB vor. Dennoch habe man Anwälte angeheuert und eine interne Untersuchung eingeleitet. „Diese Angelegenheit sollte äußerst behutsam behandelt werden“, mahnte der Steuerexperte. Zunächst müsse man Fakten sammeln. „Zur Zeit wissen nur wenige Leute von dieser Angelegenheit“, notierte der Manager weiter, „und ich will auch, dass es so bleibt.“

Man habe Henry Ritchotte entsprechend ins Bild gesetzt, damit er „Anshu vor der gestrigen Vorstandssitzung briefen konnte“. Auch CFO Krause und der damalige Risikovorstand Hugo Bänziger seien eingeweiht, „deshalb wollte ich nicht, dass Anshu überrascht würde“.

Trotz der Warnungen vor Betrugsrisiken in England ließ der DB-Vorstand das CO2-Geschäft durch Mitarbeiter in Deutschland bis zu einer Razzia der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main im April 2010 weiter laufen.

Die Deutsche Bank wollte den Huntsman-Zwischenbericht nicht näher kommentieren. In einer kurzen Stellungnahme gegenüber Focus heißt es: „Unsere Untersuchung des CO2 Sachverhalts dauert an und sie umfasst alle relevanten Fakten, die in Frage kommen. Wir kooperieren mit den entsprechenden Behörden.“

Seit fünf Jahren ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main in der CO2-Affäre. Kriminelle Emissionshändler sollen 2009 und 2010 vom hiesigen Fiskus 850 Millionen Euro ergaunert haben. In dem Verfahren stehen gut zwei Dutzend Deutsche Banker auf der Beschuldigtenliste.

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Essen (ots) – Parallel zu den Filialschließungen plant Karstadt-Chef Stephan Fanderl weitreichende Veränderungen in den bestehenden Warenhäusern. Die Sortimente sollen künftig wieder umfangreicher werden, heißt es in einem internen Schreiben, das der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Samstagausgabe) vorliegt. „Sich aus immer mehr Warengruppen zurückzuziehen, ist keine Warenhaus-Antwort“, betonte Fanderl. Dabei setze Karstadt auch auf Partnerunternehmen, die führend in ihrem Bereich seien.

Das Lebensmittelgeschäft und die Gastronomie müsse Karstadt „auf Rendite trimmen“, erklärte Fanderl weiter. Hierzu seien neue Konzepte erforderlich, die Kundenfrequenz schaffen. Ziel sei es außerdem, den Kunden einen besseren Überblick auf den Verkaufsflächen zu ermöglichen. Karstadt habe in den vergangenen Jahren „massiv Geld verloren“, sagte Fanderl, fügte aber hinzu: „Der gesunde Kern von Karstadt ist verdammt stark.“ Der Manager, der seit etwas mehr als einem halben Jahr an der Spitze der Geschäftsführung steht, demonstrierte Entschlossenheit, eine Wende im angeschlagenen Unternehmen herbeizuführen. „Ich bin nicht hier, um unentschieden zu spielen. Ich bin hier, weil ich gewinnen will.“

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Warum ist es wichtig, beim Radfahren einen Helm zu tragen?

607f1 Showimage in Expertenrat von Dr. Christian Busch: Radfahren nur mit HelmWarum ist der Fahrradhelm so wichtig?

Dr. med. Christian Busch, Notarzt und Facharzt für Anästhesiologie in Hamburg, erklärt, warum Fahrradfahren ohne Helm so gefährlich ist und welche Konsequenzen ein Unfall für den ungeschützten Kopf haben kann. Regelmäßig beantwortet Dr. med. Christian Busch aktuelle Gesundheitsfragen auf www.medipresse.de.

Dr. med. Christian Busch beantwortet aktuelle Gesundheitsfragen auf medipresse.de

Immer wieder wird die Frage aufgeworfen: Warum ist es wichtig, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen? Immer wieder steht er zur Diskussion – der Fahrradhelm. Kleine Kinder tragen ihn noch gerne. Doch viele werden irgendwann quengelig und möchten lieber ohne Helm Rad fahren, weil er ihnen zu uncool ist. Die meisten Erwachsenen, so Dr. Busch, gehen nicht mit gutem Beispiel voran. “Nur jeder zehnte Erwachsene fährt mit Helm. Dazu kommen gerade in letzter Zeit viele Berichte, die den Sinn und Zweck des Helms infrage stellen”, so der Notarzt und Anästhesiologe. Gerne argumentieren Helmgegner, dass auch Fußgänger und überhaupt alle Teilnehmer am Straßenverkehr konsequenterweise einen Helm tragen müssten. Hinzu komme, dass das Unfallrisiko erhöht sei, da beispielsweise Autofahrer beim Überholen weniger Abstand für einen Radfahrer mit Helm einplanen als ohne. Auch brauche man keinen Helm mehr, wenn man von einem 40-Tonner überfahren werde.

Dr. med. Christian Busch: “Fakt ist – der Helm schützt”

Fakt ist jedoch auch – der Helm schützt. Er schützt und das was im Kopf drin ist – das Gehirn. Der Helm dämpft bei einem Unfall den starken Aufprall. Ohne Helm gibt es kein dämpfendes Element und der Radfahrer knallt bei einem Aufprall direkt mit dem Kopf auf den Asphalt. Die ungeheuren Kräfte, die bei einem Sturz wirken, verletzten oft nicht nur Schädelknochen, sondern auch das Gehirn und die zerebralen Blutgefäße. Die Folge ist ein Schädel-Hirn-Trauma. Die harmloseste Form eines Schädel-Hirn-Traumas ist die Gehirnerschütterung. Dabei treten Symptome auf, die darauf schließen lassen, dass es sich nicht ausschließlich um eine oberflächliche Verletzung handelt. Das Gehirn ist nicht dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen.

Fahrradhelm dämpft bei einem Unfall den starken Aufprall

Schwere Schädel-Hirn-Traumata haben dagegen eine weniger gute Prognose. Es kann zu Hirnblutungen, Hirnschwellungen, Ödembildungen kommen. Dies führt zu einem erhöhten Schädel-Innendruck, der sehr schwer zu behandeln ist. Die Sterblichkeit bei einem schweren Schädel-Hirn-Trauma liegt bei über 30 Prozent. Zudem drohen irreparable Spätfolgen. Je nachdem, welcher Teil des Gehirns wie stark beschädigt wurde, können erhebliche dauerhafte Beeinträchtigungen die Folge sein.

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San Diego (ots/PRNewswire)– Einstandszahlung in Höhe von 90+ Millionen USD und Meilensteinzahlungen von 1,2+ Milliarden USD

– Sorrento behält Option für Mitentwicklung bzw. Mitvermarktung von Cynviloq(TM)

Sorrento Therapeutics, Inc. , gab heute bekannt, dass NantPharma, ein von Dr. Patrick Soon-Shiong gegründetes Unternehmen und Teil des NantWorks Firmenverbundes, den Erwerb der Rechte an Cynviloq durch die Übernahme von Igdrasol, Inc. vereinbart hat, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Sorrento, die Cynviloq (Paclitaxel-Nanopartikel-Polymermizelle) in einer Bioäquivalenzstudie entwickelt hat. Dr. Soon-Shiong war der Gründer von Abraxis BioScience sowie Erfinder und Entwickler des Blockbuster-Medikaments Abraxane® (Albumin-gebundenes Paclitaxel), das zurzeit für die Behandlung von Brust-, Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs zugelassen wird. Gemäß den Bedingungen des Vertrages erhält Sorrento eine Einstandszahlung von über 90 Millionen USD sowie das Potenzial für über 600 Millionen USD an aufsichtsbehördlichen und 600 Millionen USD an Umsatz-Meilensteinzahlungen. Darüber hinaus erhält Sorrento zusätzlich Verrechnungspreiszahlungen aus dem Gesamtabsatz. Weiterhin hat Sorrento die Option zur Mitentwicklung bzw. Mitvermarktung von Cynviloq zu noch zu verhandelnden Bedingungen.

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„Wir sind äußerst zufrieden mit den neuesten Cynviloq TRIBECA(TM)-Studienergebnissen und freuen uns, dass Dr. Patrick Soon-Shiong und sein NantPharma-Team planen, Cynviloq auf mehrere Krebsindikationen auszuweiten und es mit immunmodulierenden Antikörpern aus Sorrentos Pipeline zu kombinieren“, erklärte Dr. Henry Ji, Präsident und Geschäftsführer. „Dieser bedeutende Abschluss wird Sorrentos Ziel, Patienten schnell und effizient innovative Therapien zu bieten, erheblich voranbringen. Damit wird unser führendes Programm in die Hände eines Teams gelegt, das über die Erfahrung, das Engagement und die Ressourcen verfügt, ein bedeutendes Krebsmedikament zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Diese Transaktion rundet nicht nur unsere vorherige Igdrasol-Übernahme ab, sondern sorgt auch für einen erheblichen finanziellen Ertrag und bietet gleichzeitig unseren Aktionären langfristig wesentlich mehr. In der Zukunft plant Sorrento sich weiterhin auf wahrhaft innovative Immunonkologie- und zelluläre Therapieverfahren zu konzentrieren und uns als führendes Unternehmen im aufkommenden Immuntherapiesektor zu positionieren.“

Dazu Dr. Soon-Shiong: „Präzisions-Krebsmedizin erfordert einen vielschichtigen Behandlungsansatz unter Einbeziehung von Chemotherapie, Immuntherapie, adoptiver Zelltherapie und Präzisionsmedizintechnologien der nächsten Generation, einschließlich Genomik- und Proteomik-Diagnostik, wie NantWorks sie entwickelt. Wir investieren erhebliche Ressourcen in die Entwicklung von neuartigen Krebstherapien, wie unter anderem Kombinationstherapien – ein Bereich, in dem ein erheblicher unerfüllter Bedarf besteht. Chemotherapie ist eine wichtige Säule für die Kombination mit Immuntherapie und natürlichen Killerzellen, und die Möglichkeit zur Entwicklung von Kombinationstherapien mit einem niedrig dosierten metronomischen Einsatz dieses Wirkstoffs ist ein wichtiger Schritt zur Wende der bisherigen Krebsbehandlung.“

Informationen zu Sorrento Therapeutics, Inc.

Sorrento ist ein Onkologieunternehmen, das neue Behandlungsmethoden für Krebs und damit verbundene Schmerzen entwickelt. Neben Cynviloq entwickelt Sorrento Resiniferatoxin, einen nichtopioiden TRPV1-Agonisten. Derzeit wird dazu eine Phase-I/II-Studie am NIH zur Behandlung von hartnäckigen Schmerzen von Krebspatienten im Endstadium durchgeführt.

Sorrento hat im Dezember 2014 mit NantWorks ein weltweites Joint Venture namens NANTibody gebildet, das sich auf Immuntherapien für Krebs konzentriert. Des Weiteren hat Sorrento ebenfalls im Dezember 2014 mit Conkwest, Inc., einem in Privatbesitz befindlichen Immunonkologieunternehmen, welches das proprietäre Neukoplast®, eine natürliche Killerzellentherapie (NK) entwickelt, eine Vereinbarung über die gemeinsame Entwicklung von CAR.TNK(TM) (Chimeric Antigen Receptor Tumor-attacking Neukoplast®) Immuntherapien für die Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten abgeschlossen. Im März 2015 startete Sorrento eine globale Zusammenarbeit mit NantCell, einem NantWorks-Unternehmen, zur Erforschung und Entwicklung von Immuntherapien gegen Tumor-Neoepitope.

Informationen zu NantWorks

NantWorks, LLC, wurde von Dr. Patrick Soon-Shiong gegründet, dem bekannten Arzt und Wissenschaftler sowie Erfinder des ersten humanen chemotherapeutischen Nanopartikel-Wirkstoffs Abraxane®, und ist die Dachorganisation folgender Einheiten: NantHealth, NantMobile, NantMedia, NantOmics, NantBioScience, NantCell, NantPharma, NantCapital und NantCloud. Jede der divisionalen Einheiten von NantWorks stützt ihre Aktivitäten auf Fakten, wird lösungszentrisch geführt und arbeitet an der Schnittstelle von Innovation und Infrastruktur. Die Kernmission von NantWorks ist Konvergenz: Die Entwicklung und Bereitstellung einer Reihe unterschiedlicher Technologien, die Innovation beschleunigen, den Anwendungsbereich wissenschaftlicher Entdeckungen ausweiten, bahnbrechende Forschung unterstützen und die Behandlung der Gesundheit von allen verbessern, die sie benötigen. NantWorks arbeitet an einem integrierten, auf Fakten basierenden, genomisch soliden, personalisierten Ansatz für versorgende Betreuung und der Entwicklung der nächsten Generation von Diagnostika und Therapeutika.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen in Bezug auf Sorrento Therapeutics, Inc. im Sinne der „Safe Harbor“-Bestimmungen von § 21E des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Diese unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den prognostizierten abweichen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten Aussagen darüber, ob Sorrento einige oder alle der Meilenstein-, Gewinnbeteiligungs- oder sonstigen Zahlungen aus dem Vertrag mit NantPharma erhalten wird, ob Cynviloq die FDA-Zulassung erhalten wird, sowie über das Potenzial zur Mitentwicklung oder Mitvermarktung, die gegebenenfalls gemäß dem Vertrag mit NantPharma vereinbart wird, sowie sonstige Themen, die in Sorrentos Jahresbericht für das am 31. Dezember 2014 endende Jahr auf Formular 10-K sowie in nachfolgenden Quartalsberichten auf Formular 10-Q bei der Securities and Exchange Commission eingereichten Dokumenten, einschließlich der darin genannten Risikofaktoren, beschrieben werden. Investoren werden davor gewarnt, diesen zukunftsgerichteten Aussagen über Gebühr Vertrauen zu schenken, da diese lediglich zu dem Zeitpunkt dieser Mitteilung Gültigkeit besitzen und wir keine Verpflichtung übernehmen, irgendeine der zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Pressemitteilung zu aktualisieren, außer soweit gesetzlich vorgeschrieben.

Cynviloq(TM), TRIBECA(TM), CAR.TNK(TM) und das Sorrento-Logo und sind gesetzlich geschützte Markenzeichen der Sorrento Therapeutics, Inc.

Alle anderen Markenzeichen und Marken sind Eigentum der entsprechenden Inhaber.

Web site: http://www.sorrentotherapeutics.com/

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KONTAKT: Herr George Uy, EVP  Chief Commercial Officer, Sorrento
Therapeutics, Inc., guy@sorrentotherapeutics.com, + 1 (661) 607-4057

Westfalen-Blatt: zum Tönnies-Streit

Von presse am 15 - Mai - 2015  NEWS ALERT ABO

Bielefeld (ots) – Wenn zwei sich streiten, freut sich die Konkurrenz. Natürlich ist es wichtig, wer das Sagen hat. Und natürlich hat Clemens Tönnies als unternehmerischer Erbe seines Bruders Unglaubliches geleistet. Aus fast Nichts formte den größten deutschen Fleischkonzern. Die Frage, ob Robert Tönnies dies auch gekonnt hätte, stellt sich nicht. Er war zu jung. Allerdings kann ein Manager noch so erfolgreich sein. Die Macht hat der Eigentümer. Und zweifelt er an der Loyalität, kann er natürlich die Machtfrage stellen. Robert Tönnies wirft seinem Onkel groben Undank vor. Viele außenstehende Beobachter empfinden eher das Verhalten des Neffen als groben Undank. Wie dem auch sei: Der Bielefelder Richter hat schon deutlich gemacht, dass sich das Verfahren über Jahre hinziehen kann – Jahre, in denen jede unternehmerische Entscheidung und jede Bilanz in Frage gestellt werden können. Das ist vielleicht im Interesse der Konkurrenten – aber nicht der Belegschaft, Lieferanten und Kunden. Von den Problemen in Russland über Arbeitsschutz bis zu Änderungen im Ernährungsverhalten sind die Herausforderungen zu groß, als dass sich Tönnies den Streit leisten kann. Alles andere als die angelaufenen Gespräche über einen Interessenausgleich wäre in hohem Maße unvernünftig.

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Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Mit mehr als 120 Teilnehmern veranstalteten die Intranet-Spezialisten zum fünften Mail ein erfolgreiches 2-Tages-Event mit einer großen Vielfalt an fachlichen und technologischen Themen-Schwerpunkten

67bf7 Showimage in IPI GmbH: Barcamps am IPI Summit setzten neue Event-AkzenteRoland Klein, Geschäftsführer der IPI GmbH, untersuchte in seiner Keynote aktuelle Intranet-Mythen (Bildquelle: IPI GmbH)

Lichtenau, 15. Mai 2015. Vielfältige Trends und Best-Practice-Ansätze zur Einführung und Gestaltung von Intranet- und Collaboration-Anwendungen präsentierte die IPI GmbH vergangen Woche auf ihrer Jahreskonferenz, dem IPI Summit. Über 120 Teilnehmer aus großen mittelständischen Unternehmen und Konzernen verschiedener Branchen waren dabei. Der Summit fand bereits zum fünften mal statt und hat sich als Branchenereignis rund um Intranets und das Social Business etabliert. Die Veranstaltung adressierte sowohl Ansprechpartner mit fachlichem als auch technischem Hintergrund. Ein Highlight gleich zu Beginn der Veranstaltung war die Keynote von IPI-Geschäftsführer Roland Klein. Er untersuchte gängige Intranet-Mythen auf ihren Wahrheitsgehalt. Dabei stellte er insbesondere heraus, welchen Aspekten in Projekten grundsätzlich mehr Beachtung geschenkt werden sollte. Hierzu gehören zum Beispiel die Erhöhung der Nutzerakzeptanz, die Themen Governance, Schulung und Weiterentwicklung sowie der meist notwendige Kulturwandel.

Erstmals veranstaltete die IPI auf dem Summit acht Barcamps, die mit belebenden Fragestellungen interessante Diskussionen hervorriefen. So wurden unter anderem Anwendungsfälle für OnPremise-, Cloud- und Hybrid-Lösungen vorgestellt und aktuelle Herausforderungen in den Unternehmen identifiziert. In einem weiteren Barcamp stellte sich die Frage nach der “Informationsverteilung 3.0″: Auf der Basis eigener Erfahrungen gaben die Teilnehmer subjektive Einschätzungen dazu ab, welche Informationen im Unternehmen für welche Arbeitsbereiche bereit gestellt werden sollten. Die Aussage “Form follows Function” wurde ebenfalls zur Diskussion gestellt. In dieser Session wurde gemeinschaftlich bewertet, wie “schön” ein Intranet sein muss, um den Bedürfnissen der Nutzer zu entsprechen und welche Kriterien die Akzeptanz nachhaltig sichern können. “Jeder Summit-Teilnehmer konnte insgesamt vier Barcamps besuchen und die Themen je nach fachlichem oder technischem Schwerpunkt wählen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus allen acht Sessions wurde am zweiten Tag des Events im Plenum vorgestellt. So profitierte jeder Teilnehmer von den allgemeinen Erkenntnissen aus den Sessions und kann diese in eigenen Projekten berücksichtigen”, erläutert IPI-Geschäftsführer Holger Dümpelmann.

Großes Interesse bestand auf dem diesjährigen Summit auch wieder an den Erfahrungsberichten aus aktuellen Projekten der IPI-Kunden. Für Vorwerk Deutschland stellte Yannick Koch aus dem Bereich Business Development eine Plattform für digitales Adressmanagement im Direktvertrieb vor. Durch eine durchdachte Struktur und verständliche Erklärvideos kann diese auch von neuen Anwendern sofort sehr schnell und intuitiv genutzt werden. Anja Kohl, technische Projektleiterin von Phoenix Pharmahandel, berichtete gemeinsam mit IPI-Consultant Anna Sippl von der Einführung eines Corporate Intranets auf internationaler Ebene. Das Intranet stellt Informationen personalisiert bereit und ermöglicht die Zusammenarbeit von Mitarbeitern weltweit. Das Intranet der BayWa AG präsentierte Sandra Finger (Unternehmenskommunikation). Sie gab Einblicke in die Best-Practice-Vorgehensweise für die Überführung eines veralteten Intranets hin zu einer modernen Kommunikations-Lösung.

Das Networking unter Entscheidern und Experten ist eine weitere Stärke des IPI Summits. In diesem Jahr wurde es den Teilnehmern durch die interaktiven Möglichkeiten der Barcamp-Sessions besonders einfach gemacht, Kollegen auf Augenhöhe zu treffen. Auch die exklusive Abendveranstaltung in der Orangerie Ansbach, einem Percussion-Event mit Cajon-Trommeln, trug erfolgreich zum informellen Austausch bei. Zudem bietet IPI mit einer Yammer-Community die Möglichkeit, den Diskussionsfaden auch im Anschluss an den IPI Summit wieder aufzunehmen und untereinander in Kontakt zu bleiben.

AvePoint, Nintex, Oraylis, Sitrion, Solvin und Solutions2Share waren offizielle Sponsoren des diesjährigen IPI Summits und ermöglichten den Besuchern damit eine kostenfreie Teilnahme. Die Sponsoren präsentierten ihr Produkt- und Leistungsangebot rund um SharePoint, Office 365, Cloud-, Hybrid- und OnPremise-Lösungen und Business Intelligence in einer begleitenden Ausstellung und führten im Rahmen des Events spezifische Workshops durch.

Bildquelle: IPI GmbH

Wir definieren uns als eine Intranet-Agentur mit Fokus auf interne Unternehmenskommunikation Fachapplikationen auf Basis von Microsoft-Lösungen.
Seit dem Jahr 2002 konzentrieren sich über 70 festangestellte Mitarbeiter auf die Themen globale Social Intranet- Collaboration-Lösungen für den gehobenen Mittelstand und Konzerne.

Wir verfügen über die Größe und das Know-how, um Kunden alle relevanten Kompetenzen, von der Kommunikations- und Fachberatung über die Projekt-Realisierung bis hin zur kontinuierlichen Weiterentwicklung von Intranet-Lösungen, aus einer Hand anzubieten.

Zu den Referenzen zählen unter anderem amadeus, Bayer Material Science, Bühler Motor, Datev, Ergo, Georg Fischer Automotive, M+W Group, Konica Minolta, KWS Saat, Vorwerk u.v.m..

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