Baierbrunn (ots) – Kinder und Jugendliche, die mehr als dreimal pro Woche Fast Food essen, haben ein erhöhtes Risiko, an Asthma und Allergien zu erkranken. Das berichtet das Patientenmagazin „HausArzt“ unter Berufung auf eine große internationale Studie, an der auch deutsche Forscher beteiligt sind. Dafür wurden 181000 Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren sowie 319000 Jugendliche von 13 und 14 Jahren zu ihrer Ernährung befragt. Weiteres Ergebnis: Obst statt Fast Food zu essen scheint Asthma und Allergien günstig zu beeinflussen.

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Das PatientenMagazin „HausArzt“ gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 2/2013 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

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Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
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Branchen: Gesundheit/Medizin, Kinder, Wissenschaft
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Baierbrunn (ots) – Blamage für die Sicherheit von Medizinprodukten: Englische Journalisten bekamen für eine erfundene, nur auf dem Papier existierende Hüftprothese eine gültige Zulassung. Ihre Enthüllung lässt mangelhafte Brustimplantate, voreilig zugelassene Gefäßstützen oder instabile Hüftprothesen in einem neuen, noch schlechteren Licht erscheinen. Möchte ein Hersteller ein sogenanntes Hochrisikoprodukt – dazu gehören Implantate, Herzschrittmacher und Gefäßstützen (Stents) – auf den Markt bringen, muss er dafür lediglich das CE-Kennzeichen von einer „benannten Stelle“ einholen – in Deutschland z.B. der TÜV. „Die Patientensicherheit sollte bei der Zulassung stärker beachtet werden“, fordert Ann Marini, Pressesprecherin des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherungen, in der „Apotheken Umschau“. Marini verlangt, dass die Zulassung „einer schlagkräftigen Behörde“ übertragen wird.

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Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 4/2013 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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Branche Gesundheit/Medizin
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Berlin (ots) – Die Wahl zum Goldenen Windbeutel 2013 ist eröffnet. Ab sofort können die Verbraucher auf www.goldener-windbeutel.de einen Monat lang abstimmen, welches Unternehmen den Preis für die dreisteste Werbemasche des Jahres bei einem Kinderprodukt erhalten soll.

„Kinder sind die Zielscheibe der perfidesten Webestrategien von Lebensmittelherstellern“, sagt Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelwerbung bei der Verbraucherorganisation foodwatch. „Mit allen Mitteln versuchen die Unternehmen, den Einfluss der Eltern zu umgehen und Kinder für jene Produkte anzufixen, die die höchsten Gewinnmargen versprechen – und das sind nun einmal Süßigkeiten und Snacks.“

Für den Goldenen Windbeutel 2013 hat foodwatch fünf Produkte nominiert:

1. Capri-Sonne von Wild/SiSi-Werke, nominiert für Schul-Marketing und Sport-Schwindel: Für die Wasser-Zucker-Aroma-Mixtur mit ein bisschen Fruchtsaft setzt Hersteller Wild auf die Nähe zum Sport: Er spricht Kinder bei gesponserten Sport-Events an, vergibt ein eigenes Schwimmabzeichen. Außerdem verbreitet Capri-Sonne Unterrichtsmaterial mit Markenlogo und Lernaufgaben zum Produkt – indirekte Werbung an den Eltern vorbei.

2. Monster-Backe Knister von Ehrmann für die Vermarktung überzuckerter Produkte als Spielzeug: Der Hersteller setzt alles daran, überzuckerte Produkte als Spielzeug zu vermarkten. Bei all den Knister-, Blubber- oder Zunge-Färb-Applikationen gerät schnell in Vergessenheit, dass der „Fun- und Action-Joghurt“ mit acht Stück Würfelzucker pro 135-Gramm-Becher ganz einfach eine Süßigkeit ist.

3. Pom-Bär von Funnyfrisch für ein Paradebeispiel scheinheiliger Werbebeschränkungen: Der Hersteller hat sich eine Selbstbeschränkung für „verantwortungsvolles Marketing“ auferlegt, die Werbung an Kinder unter 12 Jahren grundsätzlich ausschließt. Außer, wenn die Produkte besondere Nährwert-Eigenschaften erfüllen. Diese Hürde überspringt nach funnyfrischs kreativer Definition aber selbst der fettig-salzige Pom-Bär-Snack (2,5 Prozent Salz, 28 Prozent Fett – und damit mehr als fünf Mal so salzig und doppelt so fettig wie Pommes frites von McDonald’s). Der wird mal eben als „kindgerecht“ umgedeutet – und kräftig weiter direkt an Kinder beworben.

4. Nestlé Kosmostars für Zucker-Kleinrechen-Tricks: Laut Nestlé ein „vollwertiger Start in den Tag“ mit „Vollkorngarantie“ – in Wahrheit schlicht eine Süßigkeit. „Weniger als 9 Gramm Zucker pro Portion“, wirbt Nestlé für seine Kinder-Frühstücksflocken – rechnet die „Portion“ aber auf gerade einmal 30 Gramm klein. Tatsächlich stecken 25 Prozent Zucker in den Kosmostars, mehr zum Beispiel als in Butterkeksen. Das stolz verkündete Zuckerreduktionsprogramm brachte nur eine Verbesserung von sehr viel zu viel auf viel zu viel.

5. Paula von Dr. Oetker für digitalen Kinderfang: Für den „Kuhflecken“-Pudding (mit 13 Prozent Zucker – mehr als in Dr. Oetkers Schokopudding) schlägt der Hersteller eine wahre Materialschlacht: Von Klingeltönen über eine iPhone-App bis Online-Karaoke zum Auswendiglernen des Paula-Kinder-Raps aus dem Werbespot. Höhepunkt: Internetspiele wie die „Flecken-Jagd“, bei der virtuelle Paulas so viele Puddings wie möglich einsammeln sollen. Zur Erinnerung: Kinder essen bereits doppelt so viele Süßigkeiten wie von Ernährungsexperten empfohlen.

foodwatch vergibt den Goldenen Windbeutel 2013 bereits zum fünften Mal, in den vergangenen Jahren immer als Negativpreis für die Werbelüge des Jahres. 2012 entfiel eine Mehrheit der fast 130.000 abgegebenen Stimmen auf Hipp. Die vorherigen Preisträger waren Ferrero (2011), Zott (2010) und Danone (2009).

Mit der Kür der dreistesten Werbemasche bei Kinderprodukten in diesem Jahr möchte foodwatch das Thema Kinderlebensmittel in den Fokus rücken. Während auf der einen Seite Fehlentwicklungen bei der Kinderernährung, insbesondere grassierendes Übergewicht, beklagt werden, wird die Lebensmittelindustrie nicht zur Verantwortung gezogen. In einem Marktcheck mit mehr als 1.500 Kinderprodukten hatte foodwatch 2012 nachgewiesen, dass drei Viertel der gezielt an Kinder vermarkteten Industrieprodukte süße und fettige Snacks sind. Mit Werbung fast ausschließlich für unausgewogene Produkte verstärkt die Lebensmittelindustrie diesen Trend – gleichzeitig setzt sie darauf, die Erziehungshoheit der Eltern zu umgehen, indem sie Kinder über Sportvereine, Schulen und Kindergärten oder digitale Medien anspricht.

Link: Abstimmung bis zum 15. Mai 2013 unter www.goldener-windbeutel.de

Redaktioneller Hinweis: Ein Faktenpapier zum Thema Kinderernährung und zu den Kandidaten der Windbeutel-Wahl finden Sie unter: http://tinyurl.com/d2ahsoh

Unter www.foodwatch.de/windbeutel2013 finden Sie zum Download:

   - Bildmaterial/Fotostrecke
   - Film
   - O-Töne
   - Widget zum Einbinden der Wahl in Websites und Blogs 

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de 
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 - 2 90 

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München (ots/PRNewswire) – — Saubere Dieselmotoren mit neuer Technologie fördern nachhaltige Wirtschaft weltweit

Die weltweit größte Ausstellung für Baumaschinenhersteller bauma 2013 [http://www.bauma.de/en/] hat diese Woche begonnen. Dabei werden die modernsten Innovationen und Leistungen sauberer Dieselantriebe für Bau- und Bergbaumaschinen im Vordergrund stehen.

(Weitere Informationen finden Sie hier [http://www.dieselforum.org/news/bauma-2013-world-s-most-advanced-diesel-power-to-be-unveiled-at-global-construction-expo-in-munich].)

(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20120201/MM46474LOGO [http://photos.prnewswire.com/prnh/20120201/MM46474LOGO])

„Das Herzstück dieser erstaunlichen Maschinen ist der Dieselmotor und seine Bedeutung dafür, die Anforderungen der etablierten und der sich entwickelnden Volkswirtschaften weltweit zu erfüllen“, erklärte Allen Schaeffer, der Geschäftsführer des Diesel Technology Forum [http://www.dieselforum.org/].

„Der saubere Dieselantrieb hat es mittlerweile geschafft, die Anforderungen für weitgehenden emissionsfreien Betrieb nach amerikanischer Emissionsstufe EPA Tier 4 final und Stufe IV der Normen der Europäischen Union (EU) bei geringerem Kraftstoffverbrauch und weniger CO2-Emissionen zu erfüllen. Innovationen bei der Emissionskontrolle, im Motormanagement und bei der fortschrittlichen Kraftstoffeinspritzung und Turboaufladung haben diese Leistungen möglich gemacht. Zu den weiteren innovativen Strategien gehören die Hybridisierung, um weitere Kraftstoffeinsparungen zu erzielen, sowie ein erhöhtes Potenzial für den Einsatz erneuerbarer Biodieselkraftstoffe.“

„Es ist nicht überraschend, dass die führenden Anbieter sauberer Dieselmotoren und Anlagen, Unternehmen wie Caterpillar, Cummins, Deere, Volvo, Tognum/MTU Onsite Energy, AGCO und Yanmar, an der Spitze der Innovation stehen. Sie produzieren Technologien, die den wachsenden Anforderungen ihrer Kunden entsprechen und die zunehmend vielfältigen gesellschaftlichen Ansprüche an die Umweltverträglichkeit erfüllen.“

„Dank dieser stetigen herausragenden Verbesserungen bleibt der Dieselantrieb das Herzstück der Weltwirtschaft“, so Schaeffer. „Die Länder sind auf der Suche nach neuen Energiequellen, es soll Strom in entlegenen Dörfern erzeugt werden oder die Infrastruktur verbessert werden. Dieselmotoren sind kontinuierlich weiterentwickelt worden, um diese Anforderungen mit Produkten zu erfüllen, die weniger Kraftstoff verbrauchen und immer effizienter und umweltfreundlicher betrieben werden können.“

„Die weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels werden vorangetrieben, indem die Effizienz der Dieselmotoren verbessert wird. Sie verbrauchen weniger Kraftstoff und erzeugen weniger CO2-Emissionen. Viele der neuen Technologien können außerdem auch mit Mischungen aus hochwertigen, erneuerbaren Biodieselkraftstoffen betrieben werden.“

INFORMATIONEN ZUM DIESEL TECHNOLOGY FORUM

Das Diesel Technology Forum ist eine gemeinnützige Organisation in den USA, die sich dafür einsetzt, die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung von Dieselmotoren, Diesel als Kraftstoff und Diesel-Technologie zu lenken. Die Mitglieder des Forums sind führende Anbieter sauberer Technologien. Weitere Informationen finden Sie auf www.dieselforum.org/ [http://www.dieselforum.org/].

Zur Verfügung stehende Experten: Um Informationen zu den Experten zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link.

Allen Schaeffer – http://www.profnetconnect.com/Schaeffer [http://www.profnetconnect.com/Schaeffer]

Kontakt: Steve Hansen shansen@dieselforum.org +1-301-668-7230 (o) +1-202-355-3664 (c)

Web site: http://www.dieselforum.org/

 

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WAZ: Opel und das bittere Ende

Von am 17 - April - 2013  NEWS ALERT ABO

Essen (ots) – Es ist eine äußerst bittere Ironie der Geschichte, dieses Ende nach über 50 Jahren Autoproduktion im Ruhrgebiet. Das Bochumer Werk, in den 70er-Jahren mit 22.000 stolzen Opelanern an den Bändern, hatte im vergangenen Jahrzehnt besonders zu leiden unter stiefmütterlicher Behandlung der US-Muttergesellschaft. Das Ende, der drohende Job-Verlust waren fast täglicher Begleiter.

Und mit jeder wieder einmal kurz bevorstehenden Schließung, jedem Wechsel an der Spitze des Unternehmens schwand das Vertrauen. Bis zuletzt nichts mehr da war, nur noch das in den Betriebsratschef Einenkel.

Dem sind sie gefolgt, wem auch sonst? Schließlich war die Solidarität der Werke untereinander längst zerbrochen in der Not der Mangelverwaltung. Eine verschworene Gemeinschaft blieb zurück im Werk, eine Trutzburg gegen die Realität draußen.

Vielleicht ist das eine Erklärung dafür, warum die Belegschaft unter Führung von Einenkel gegen die Aussicht von zwei Jahren Galgenfrist gestimmt hat.

Verzockt im Poker mit den Amerikanern? Ein letzter Ruf aus leeren Hallen? Bitter. Opel spart jetzt viel Geld, da sollte etwas übrig sein in der Verantwortung für Standort und Arbeitsplätze.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion 
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de 

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Berlin (ots) – Der ‚Tag der Apotheke‘ am 13. Juni 2013 wird in diesem Jahr unter dem Motto „Erst fragen, dann fahren!“ stehen. Beginnend mit dem Aktionstag werden Apotheken ihre Patienten verstärkt über die Auswirkungen von Medikamenten auf die Fahrsicherheit informieren. Getragen wird die Kampagne von der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und dem ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club). Der ADAC ist mit seinen mehr als 18 Millionen Mitgliedern der größte Automobilclub in Europa. „Mit dem ADAC haben wir einen starken Partner für unsere Kampagne gewinnen können“, sagt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt.

Jeden Tag besuchen rund 4 Millionen Menschen eine Apotheke und erhalten dort Medikamente. Viele davon sind mit dem Auto oder dem Motorrad unterwegs. Anders als bei Alkohol gibt es bei Medikamenten keine Grenzwerte: Jeder Kraftfahrer ist in erster Linie selbst dafür verantwortlich, seine Fahrtüchtigkeit zu beurteilen. Falls jemand unter Medikamenteneinfluss einen Unfall verursacht, muss er mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Kraftfahrer, die Medikamente brauchen, können sich bei ihrem Apotheker über eine mögliche Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit informieren. Neben verschreibungspflichtigen Medikamenten können auch rezeptfreie Arzneimittel die Verkehrssicherheit gefährden, beispielsweise Arzneimittel gegen Heuschnupfen oder Husten.

Zur Kampagne „Erst fragen, dann fahren!“ gehört u.a. ein Aufkleber in Form einer Medikamentenampel, der vom Apotheker auf Medikamentenpackungen aufgeklebt werden kann. Patienten werden durch diese auch zu Hause daran erinnert, dass ein Medikament einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit haben kann. Alle Apotheken erhalten Ende April ein Fax mit der Möglichkeit, ein kostenloses Kampagnenpaket zu bestellen. Dieses enthält u.a. ein Plakat, Kundenflyer und die Medikamentenampel-Aufkleber. Ausgeliefert wird das Kampagnenmaterial rechtzeitig vor dem Aktionstag.

Im Jahr 2010 haben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der ADAC und die ABDA in einer gemeinsamen Erklärung vereinbart, dass sie im Schulterschluss über verschiedene Aspekte des Medikamentenmissbrauchs bzw. -gebrauchs aufklären wollen. Die Kampagne „Erst fragen, dann fahren!“ widmet sich einem wichtigen Teilaspekt dieses Problems.

Diese Pressemitteilung und weitere Informationen stehen unter www.abda.de

Pressekontakt:

Dr. Ursula Sellerberg, MSc
Stellv. Pressesprecherin 
Tel.: 030 40004-134
E-Mail: u.sellerberg@abda.aponet.de 
www.abda.de 

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