SOZIOLOGIE: Asoziale Mitfahrer

Von Bernd Korbach am 23 - September - 2012  NEWS ALERT ABO

Hamburg (ots) – Esther Kim von der Yale University hat untersucht, wie sich Menschen in vollen Bussen Mitreisende vom Leib halten. Darüber berichtet das Magazin GEO in seiner Oktober-Ausgabe. Kim zufolge ist das dabei zu Tage tretende unsoziales Verhalten meist kein festgelegter Charakterzug, sondern an bestimmte Situationen gekoppelt. Passagiere von Bussen würden oft „vorübergehend asozial“, während dieselben Personen in anderen Kontexten durchaus sozial eingestellt sein können – in Cafés etwa oder auch in Schwimmbädern, wo man gewöhnlich respektvoll mit anderen umgehe. In öffentlichen Verkehrsmitteln allerdings seien Menschen oft erschöpft oder vor Fremden besonders auf der Hut – und wenden dann bewusst Abwehrstrategien an. Der typische „Kurzzeitasoziale“ hat laut Kim folgendes Repertoire parat:

1)	Er vermeidet Augenkontakt mit anderen.
2)	Wenn schon, dann schaut er etwas irre.
3)	Er gibt sich geschäftig, wühlt in den Taschen oder telefoniert 
laut.
4)	Er belegt den Sitz neben sich mit einer großen Tasche.
5)	Er setzt sich an den Gang mit Kopfhörern auf den Ohren - so kann 
ihn niemand einfach bitten, zum Fensterplatz durchzurutschen.
6)	Er legt eine große Anzahl unterschiedlicher Gegenstände auf den 
Nebensitz - die wegzunehmen, wäre so aufwändig, dass es andere 
abschreckt, darum zu bitten.
7)	Er stellt sich schlafend. 

Was aber, wenn der Fahrer dazu auffordert, alle müssten zusammenrücken? „Das Ziel ist dann einfach nur noch, möglichst nicht neben dem einen unangenehmen Mitfahrer zu sitzen“, sagt Kim. Rasse, soziale Herkunft oder Geschlecht spielten keine große Rolle – wohl aber Körpergeruch.

Die aktuelle Ausgabe von GEO ist ab sofort im Handel erhältlich, hat 164 Seiten und kostet 6,60 Euro.

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MEDIZIN: Was tun bei Prostatakrebs?

Von Bernd Korbach am 23 - September - 2012  NEWS ALERT ABO

Hamburg (ots) – Operieren oder abwarten? Die Chance, mit Prostatakrebs zu überleben, ist statistisch gesehen in beiden Fällen gleich, berichtet das Magazin GEO in seiner Oktoberausgabe. Eine neue, sehr große Studie von der Minnesota School of Medicine hat erstmals 731 betroffene Männer über 15 Jahre hinweg beobachtet. Bei einer Gruppe wurde der Eingriff vollzogen, bei einer Kontrollgruppe nicht. Ergebnis: Die meisten Männern überlebten den Zeitraum, egal ob sie operiert worden waren oder nicht.

Das Team um Timothy Wilt belegte damit, was viele Ärzte längst vermutet haben: Bei Prostatakrebs wird oft zu schnell zur Operation geraten. Was durchaus auch Risiken birgt. Die Entnahme der Prostata führt vielfach zu Inkontinenz, Impotenz oder beidem.

Dr. Wilt empfiehlt daher nach einer frühen Diagnose eher das Abwarten – allerdings ein wachsames Abwarten in Form regelmäßiger, von Männern bislang viel zu selten genutzten Vorsorgeuntersuchungen. Nur so lässt sich erkennen, ob das Karzinom nicht doch ungewöhnlich rasch wächst und daraufhin Metastasen drohen. Eine Operation ist dann unerlässlich.

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Baierbrunn (ots) – Selbst Bodybuilder mit breitem Kreuz sind vor Rückenbeschwerden nicht gefeit. Der Grund: Häufig werden nur die sichtbaren Muskelstränge trainiert, die kleinen, tiefen Muskeln aber vernachlässigt, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Dabei halten gerade diese Muskeln die Wirbelsäule im Lot. Und das tut den unsichtbaren Helfern gut: Drehen, beugen und strecken. Gute Fitnessstudios achten darauf. Qualifiziertes Personal hilft, Fehler zu vermeiden, erarbeitet Trainingspläne und überwacht die Fortschritte .

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Baierbrunn (ots) – Macht die Ehe glücklich? Nicht grundsätzlich, berichtet die „Apotheken-Umschau“ unter Berufung auf Forscher der Michigan State University (USA). So sind Menschen nach der Hochzeit in der Regel nicht glücklicher, als sie es in ihrer Single-Zeit waren. Allerdings bleiben Verheiratete auf Dauer zufriedener als Alleinlebende. Ledige Menschen werden mit den Jahren unglücklicher, während verheiratete anscheinend zumindest gleich zufrieden bleiben.

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Baierbrunn (ots) – Bei manchen Menschen treten sie wiederholt auf: kleine schmerzhafte Einrisse in den Mundwinkeln. Weil solche Rhagaden – so der Fachbegriff – bei jeder Mahlzeit, beim Lachen, Gähnen oder Zähneputzen immer wieder aufreißen, können sie nur schlecht abheilen. Wer davon betroffen ist, sollte die Ursache abklären lassen, rät die „Apotheken-Umschau“. Vermehrt betroffen sind Menschen mit Neurodermitis oder einer Allergie. Gelegentlich sind auch Pilze im Mundbereich (Soor) verantwortlich, ein Mangel an Vitamin B2, Eisen oder Zink. Auch Zahnprobleme können dahinter stecken. Deshalb ist neben dem Hausarzt auch ein Zahnarzt der richtige Ansprechpartner.

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Alte Autos bergen große Risiken

Von Bernd Korbach am 21 - September - 2012  NEWS ALERT ABO

Berlin (ots) – Anmoderationsvorschlag:

Das erste Auto ist schon was Besonderes. Auch wenn die Kiste in der Regel ein paar Jahre auf dem Buckel hat, weil man sich am Anfang mehr nicht leisten kann. Aber Vorsicht: Sehr alte Autos halten bei einem Unfall deutlich weniger aus als die neueren – und genau das macht sie für Fahranfänger zu einem nicht zu unterschätzenden Sicherheitsrisiko. Nach Crashtests mit jüngeren und älteren Autos ist deshalb für den Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV), Siegfried Brockmann, auch eins ganz klar…

O-Ton 1 (Siegfried Brockmann, 0:25 Min.): „Dass alte Autos wesentlich gefährlicher sind als junge. Es lohnt sich auf jeden Fall, bei der Auswahl ein jüngeres Auto zu bevorzugen, jedenfalls jünger als das Jahr 2000. Denn wir sehen in unseren Statistiken ganz klar, dass vor diesem Baujahr die Konstruktionen noch erheblich schlechter sind als sie danach sind. Die Deformation ist erheblich größer bei einem Unfall – und das heißt ganz einfach im entscheidenden Fall: Überlebensraum ja oder nein?“

Sprecherin:

Das Risiko, sich schwer zu verletzen, ist in einem alten Auto übrigens viermal größer als in einem neuen. Fährt beispielsweise ein 1997 gebauter Kleinwagen in einem Crashtest mit Tempo 60 ungebremst auf ein Hindernis auf, endet das für den Fahrer oft dramatisch. Ein 2004 gebautes Auto dagegen schneidet im gleichen Test viel besser ab.

O-Ton 2 (Siegfried Brockmann, 0:19 Min.): „Die Fahrgastzelle ist unbeschädigt, es wäre hier also überhaupt keine schwere Verletzung aufgetreten. Der Airbag ist aufgegangen, der Gurt hat die Person aufgefangen. Ein eigentlich schwerer Unfall, weil man doch erhebliche Deformationen im vorderen Bereich sieht. Innerhalb des Fahrzeugs aber wäre man mit leichten oder gar keinen Verletzungen davongekommen.“

Sprecherin:

Besser also in den ersten fahrbaren Untersatz ein paar Euro mehr investieren, denn…

O-Ton 3 (Siegfried Brockmann, 0:13 Min.): „…es geht in solchen Fragen tatsächlich um Leben und Tod. Ich muss mich wirklich fragen, brauche ich wirklich den neuen Fernseher, brauche ich wirklich eine Fernreise? Oder kann ich in diesem einen Jahr nicht vielleicht darauf verzichten und vielleicht 1000 oder 2000 Euro mehr anlegen, denn um mehr geht es hier gar nicht.“

Sprecherin:

Und das sollte einem die eigene Sicherheit schon wert sein. Drei Dinge sind deshalb beim Kauf eines Gebrauchtwagens besonders wichtig.

O-Ton 4 (Siegfried Brockmann, 0:10 Min.): „Die Unfallforschung der Versicherer empfiehlt ganz klar: Auto muss jünger als Baujahr 2000 sein, es sollte ein ESP haben – und es sollte eine frische TÜV Plakette haben.“

Abmoderationsvorschlag:

Jessica Martin berichtete. Mehr über dieses Thema erfahren Sie im Internet auf www.udv.de – oder im YouTube-Kanal der Unfallforschung der Versicherer unter www.youtube.com/unfallforschung. Schauen Sie sich da mal das Video des Crashtests mit Anfängerautos aus den Jahren 1997 und 2004 an: Kaum zu glauben, wie unterschiedlich sicher die beiden Wagen sind.

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
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Klaus Brandenstein
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