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Neue OZ: Kommentar zu Türkei / Buchverbote

Von Bernd Korbach am 7 - Januar - 2013  NEWS ALERT ABO

Osnabrück (ots) – Teil einer Strategie

Das Bekenntnis zum Republikgründer Kemal Atatürk klingt in der Türkei schon lange nicht mehr so vollmundig wie früher. Die konservativ-muslimische AKP-Regierung unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist mehr und mehr darum bemüht, den lange grenzenlos verehrten Republikgründer vom Sockel zu holen. Der Grund: Eines der Prinzipien Atatürks, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit rigorosen Mitteln die Modernisierung des Landes eingeleitet hatte, war die Trennung von Staat und Religion. Und die ist Erdogan, jedenfalls in der kompromisslosen Form, wie sie die Kemalisten noch heute umgesetzt sehen wollen, ein Dorn im Auge.

Ein Großteil der jetzt aufgehobenen Buchverbote wurde von Atatürk und seinen ihm ergebenen Nachfolgern ausgesprochen. Vor diesem Hintergrund ist ihre Wiederzulassung vermutlich Teil der Strategie Erdogans, die Prinzipien des Republikgründers aufzuweichen. Ein Sieg der Meinungsfreiheit ist ihre Freigabe deshalb wohl nicht: Dagegen spricht auch, dass aktuell in der Türkei Verbotsanträge gegen 67 Bücher und 16 Zeitschriften anhängig sind. 50 Medienmitarbeiter sitzen in Haft.

Waltraud Messmann

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
 
Telefon: +49(0)541/310 207 

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München (ots) – Wem ein klassischer Kompaktwagen zu wenig Ausstrahlung hat, könnte im Opel Mokka eine Alternative finden. Der ist mit 4,28 Meter Länge sogar etwas kürzer als ein Opel Astra, bietet aber einen großen Innenraum, die erhöhte Sitzposition einen guten Überblick über das Verkehrsgeschehen und auch bei der Sicherheit kann das frontgetriebene SUV punkten. Moderne Assistenzsysteme wie Kollisions-und Spurverlassenswarner oder Verkehrszeichenerkennung sind gegen Aufpreis zu haben.

Ganz perfekt ist der Opel aber nicht. So bemängeln die ADAC Testingenieure die vielen, schlecht überschaubar arrangierten Tasten im Cockpit. Und mit der Übersichtlichkeit ist es ebenfalls nicht weit her: Besonders nach hinten lässt sich der Mokka nur schwer abschätzen.

Die getestete Motorisierung, ein 130 PS starker 1,7-Liter Dieselmotor, sorgt für gute Fahrleistungen (Spitze 187 km/h, 0-100 km/h in 9,9 s), macht den Großstadtcowboy aber zum rauen Burschen. Denn der Diesel nagelt ungewöhnlich laut – das geht heute besser. Auch beim Verbrauch liegt der Opel mit gemessenen 5,3 Litern auf 100 Kilometer nur im Durchschnitt der Kompaktklasse. Im ADAC EcoTest, dem Umweltranking des Automobilclubs, bekommt der Mokka daher nur drei von fünf Sternen. Insgesamt kommt der Opel Mokka auf eine gute Gesamtnote von 2,4 im ADAC Autotest.

Zu diesem Text bietet der ADAC unter www.adac.de/tv einen Film an. Unter www.presse.adac.de ist eine Infografik verfügbar. Mehr Informationen zum aktuell getesteten Opel und anderen Fahrzeugen unter www.adac.de

Über den ADAC:

Mit über 18 Millionen Mitgliedern ist der „Allgemeine Deutsche Automobil-Club“ der zweitgrößte Automobilclub der Welt. Als führender Dienstleister trägt der ADAC wesentlich dazu bei, Hilfe, Schutz und Sicherheit in allen Teilbereichen des mobilen Lebens sicherzustellen. Dabei handelt der ADAC nach dem Leitsatz „Das Mitglied steht im Mittelpunkt!“ und überzeugt in erster Linie durch die Kompetenz und Servicebereitschaft seiner Mitarbeiter sowie die Qualität und Fairness seiner Produkte und Dienstleistungen.

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ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Unternehmenskommunikation
Redaktion Technik
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Schock-Diagnose: Berufsunfähigkeit

Von Bernd Korbach am 7 - Januar - 2013  NEWS ALERT ABO

München (ots) – Anmoderationsvorschlag:

Jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland muss seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aufgeben. Oft genug hat man dann nicht mal einen Anspruch auf staatliche Leistungen. Deshalb sollte man privat vorsorgen. Meine Kollegin Jessica Martin berichtet.

Sprecherin: Es gibt viele Gründe, warum man seinen Beruf an den Nagel hängen muss, sagt Axel Schmiedeskamp, Experte beim Versicherer Swiss Life.

O-Ton 1 (Axel Schmiedeskamp, 0:19 Min.): „In erster Linie reden wir von Herz- und Kreislauferkrankungen, Rücken und Gelenke, oder auch Krebs und Rheuma spielen da eine Rolle. In den letzten Jahren haben außerdem psychische Probleme wie Depressionen und Burn-out stark zugenommen und sind mittlerweile zur Ursache Nummer eins geworden. Es sind also längst nicht nur solche Leute betroffen, die körperlich schwer arbeiten, sondern fast genauso viele mit einem Bürojob.“

Sprecherin: Wer nicht mal mehr drei Stunden am Tag arbeiten kann, den schreibt der Arzt in der Regel berufsunfähig. Das heißt dann aber nicht automatisch, dass der Staat für den Lebensunterhalt aufkommt.

O-Ton 2 (Axel Schmiedeskamp, 0:23 Min.): „Das ist leider eine Wunschvorstellung. Denn nur wer mindestens fünf Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, hat überhaupt einen Anspruch auf eine sogenannte Erwerbsminderungsrente. Die liegt dann bei bestenfalls einem Drittel des letzten Bruttogehalts, oft auch noch deutlich darunter. Davon muss man dann seine Krankenversicherungsbeiträge bezahlen, eventuell sogar noch Steuern. Wer also keine private Vorsorge hat, ist ziemlich arm dran.“

Sprecherin: Aber aufgepasst beim Abschluss, damit Sie am Ende nicht trotz Versicherung mit leeren Händen da stehen.

O-Ton 3 (Axel Schmiedeskamp, 0:26 Min.): „Genau das lässt sich mit der sogenannten ‚Leistungsquote‘ messen. Die liegt bei sehr guten Versicherern bei etwa 80 Prozent. Das heißt, da bekommen acht von zehn Kunden, die eine Rente beantragen, letztendlich auch die Leistungen. Bei den schlechtesten Anbietern geht jeder zweite Kunde leer aus, obwohl manche dieser Versicherer bei den Produkttests sogar gut abgeschnitten haben. Daher sollte man sich unbedingt an einen seriösen Versicherungsmakler wenden und dabei auch die Leistungsquote im Auge behalten.“

Abmoderationsvorschlag:

Viele weitere Informationen zur Berufsunfähigkeit, zu den Kosten und wie man sich privat absichern kann, finden Sie im Internet unter www.vorsorge-knowhow.de.

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. 

Pressekontakt:

Swiss Life
Thorsten Wittmeier 
E-Mail: pressestelle@swisslife.de 

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Neue Autobahnen für Europa

Von Bernd Korbach am 4 - Januar - 2013  NEWS ALERT ABO

München (ots) – Polen: Das Autobahnnetz wächst 2013 um weitere 110 Kilometer. Besonders wichtig sind die Verlängerung der A 4 (Görlitz – Krakau – Tarnow) um die Abschnitte Debica Pustynia – Rzeszow und Radymno – Grenzübergang Korczowa/Ukraine), der Lückenschluss auf der A 1 (Kattowitz – Grenzübergang Gorzyczki/ Tschechien) zwischen Swierklany und Mszana sowie die Freigabe des 43 Kilometer langen Teilstücks zwischen Miedzyrzecz und Sulechow auf der Schnellstraße S 3 (Stettin – Liegnitz/Legnica).

Rumänien: Wird der ehrgeizige Zeitplan eingehalten, werden auf der A 1 (GÜG Nadlac/H – Timisoara – Bukarest) rund 150 neue Autobahnkilometer freigegeben. Die wichtigste West-Ost-Verbindung des Landes wäre damit zwischen der ungarischen Grenze und Lugoj, Deva und Sibiu-Süd sowie Pitesti und Bukarest fertig.

Kroatien: Wer seine Ferien in Dalmatien verbringt, kann ab Juni die Verlängerung der Küstenautobahn A 1 vom bisherigen Autobahnende bei Vrgorac bis Ploce nutzen. Damit besteht dann eine durchgehende Verbindung von Zagreb aus.

Frankreich: Noch vor der Hauptreisezeit wird die Staufalle rund um Lyon entschärft. Die A 89 (Clermont-Ferrand – Balbigny) wird um rund 50 Kilometer bis Le Tour de Salvagny verlängert. Reisende können dann direkt von der A 6 aus Richtung Dijon auf die A 89 in Richtung Bordeaux weiterfahren.

Über den ADAC:

Mit über 18 Millionen Mitgliedern ist der „Allgemeine Deutsche Automobil-Club“ der zweitgrößte Automobilclub der Welt. Als führender Dienstleister trägt der ADAC wesentlich dazu bei, Hilfe, Schutz und Sicherheit in allen Teilbereichen des mobilen Lebens sicherzustellen. Dabei handelt der ADAC nach dem Leitsatz „Das Mitglied steht im Mittelpunkt!“ und überzeugt in erster Linie durch die Kompetenz und Servicebereitschaft seiner Mitarbeiter sowie die Qualität und Fairness seiner Produkte und Dienstleistungen.

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ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Kommunikation
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Neue OZ: Kommentar zu Denkmäler / Walhalla

Von Bernd Korbach am 1 - Januar - 2013  NEWS ALERT ABO

Osnabrück (ots) – Rumpelkammer der Erinnerung

Berühmtheit ist eine Sache von Sekunden – in Zeiten des Internets. Die Walhalla hingegen bewahrt Berühmtheiten weiter für die Ewigkeit auf. Ob Kaiser oder Komponisten – die bayerische Ruhmeshalle macht ihrem Namen alle Ehre und versammelt wie das germanische Walhall Größen der Vergangenheit, als seien sie tapfere Kämpfer gewesen. Das wirkt anachronistisch. Dabei fordert das buchstäblich in Stein gemeißelte Gedächtnis der Walhalla die auf Kürzestperioden geschrumpfte Erinnerung der Popkultur heraus. Das ist produktiv.

Allerdings reicht der Effekt nicht weit, weil auch der Erinnerungsschatz der Walhalla so unaufgeräumt wirkt wie ein vermülltes E-Mail-Fach. Unter Deutschlands Ehren werden dort Ausländer von Erasmus von Rotterdam bis Rubens dreist eingemeindet oder Haudraufs wie Arminius geführt. Neben Geistesgrößen finden wir Namen, die niemand mehr kennt – oder kennen will. In der Rumpelkammer Walhalla sieht es aus wie auf dem Datenmüllplatz namens Internet. Erinnerung will eben gepflegt werden. In jedem Medium.

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Baierbrunn (ots) – Kein Durchbruch, aber ein Hoffnungsschimmer: Infusionen mit hoch dosierten Immunglobulinen können Alzheimer bremsen, berichtet die „Apotheken-Umschau“. Mediziner des Weill Cornell Medical College in New York City (USA) konnten das Fortschreiten der Erkrankung so bei elf Alzheimer-Patienten drei Jahre lang aufhalten. Die Immunglobuline, die Entzündungen dämpfen können, werden aus Blutspenden gewonnen. Um den Erfolg zu überprüfen, müssen wegen der geringen Patientenzahl weitere Studienergebnisse abgewartet werden.

Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 12/2012 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
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